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        <title>kreativbetrunken* - vergangenes</title>
        <description>*Serienmord und Kochrezepte.</description>
        <link>http://kreativbetrunken.blogspirit.com/vergangenes/</link>
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                <title>Bye Bye Bonn!</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
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                                                <pubDate>Mon, 17 Sep 2007 10:41:04 +0200</pubDate>
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                    &lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kreativbetrunken.blogspirit.com/media/02/01/7dbc1e81f1f19e00057aa42baba63e15.jpg&quot; id=&quot;media-46274&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;7dbc1e81f1f19e00057aa42baba63e15.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kreativbetrunken.blogspirit.com/media/01/00/e2d0fe3869f09c5d78fc8af32ad733e0.jpg&quot; id=&quot;media-46275&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;e2d0fe3869f09c5d78fc8af32ad733e0.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kreativbetrunken.blogspirit.com/media/00/01/91ae3f1a980e862d35c7121de1b926bf.jpg&quot; id=&quot;media-46276&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;91ae3f1a980e862d35c7121de1b926bf.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kreativbetrunken.blogspirit.com/media/01/01/8cf6ada335431789b3bb4b838fe9afb6.jpg&quot; id=&quot;media-46277&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;8cf6ada335431789b3bb4b838fe9afb6.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kreativbetrunken.blogspirit.com/media/00/01/5c4932a8981b5a954ec9ec6664c97562.jpg&quot; id=&quot;media-46279&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;5c4932a8981b5a954ec9ec6664c97562.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kreativbetrunken.blogspirit.com/media/00/01/54796902aa785456a752df40c9b3bd63.jpg&quot; id=&quot;media-46280&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;54796902aa785456a752df40c9b3bd63.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
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                <title>Das Jüngste Gericht</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
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                                                <pubDate>Wed, 25 Jul 2007 00:59:41 +0200</pubDate>
                <description>
                    also wenn &lt;a href=&quot;http://erbert.eu/suende/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;das&lt;/a&gt; mal nicht das passende stöckchen für meine blogroll ist...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3 style=&quot;color:00c040; font-size:20px;&quot;&gt;Deine Sündenquittung&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;Ich habe Drogen genommen - 20€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;... und das mehr als einmal - 15€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe jemandem Drogen angeboten - 40€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich zeige beim Autofahren manchmal Vögel oder Stinkefinger - 15€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe einen Unfall verschuldet - 35€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe beim Ausparken ein fremdes Auto angeditscht - 20€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;... und bin dann einfach weggefahren - 300€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich bin völlig besoffen oder zugekifft Auto gefahren - 300€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich lüge manchmal, dass sich die Balken biegen - 15€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schonmal jemanden richtig heftig gemobbt  - 50€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Manchmal lästere ich über das Aussehen von anderen - 15€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schonmal jemanden krankenhausreif geschlagen - 300€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe etwas gestohlen, was mehr als 100 Euro wert ist - 200€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schonmal mutwillig etwas zerstört - 100€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe Grafitti gesprayt - 100€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schonmal illegal Sperrmüll entsorgt - 100€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mal in einem Raum gewesen, während andere dort Sex hatten - 15€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich parke manchmal auf Behindertenparkplätzen - 40€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich fahre machmal schwarz mit Bus oder Bahn - 40€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;... und wurde dabei schonmal erwischt  - 35€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe manchmal die Schule geschwänzt - 15€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;... und dabei noch den Entschuldigungszettel gefälscht - 50€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe absichtlich die Hausaufgaben nicht gemacht - 15€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schlechte Noten vor meinen Eltern verheimlicht - 30€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe schonmal Früchte geklaut - 0.05€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich habe heute schon masturbiert - 0.59€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ich mag Oralverkehr - 4.99€&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;&lt;h1 style=&quot;color: #FF0000;&lt;br /&gt;text-decoration: underline;&quot;&gt;1870.63 €&lt;/h1&gt;
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                <title>27.06.</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
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                                                <pubDate>Wed, 27 Jun 2007 11:45:00 +0200</pubDate>
                <description>
                    &lt;strong&gt;1629&lt;/strong&gt;: dreißigjähriger krieg - in der schlacht bei stuhm verlieren die schweden gegen polnische und kaiserliche truppen.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;könnte sich glatt bald wiederholen, tauschte man schweden gegen europa und würden sich irgendwo polen-freundliche kaisersöldner finden lassen...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1765&lt;/strong&gt;: uraufführung der komischen oper &quot;le faux lord&quot; von françois-joseph gossec an der comédie italienne in paris.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;habe ich verpaßt...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1794&lt;/strong&gt;: der französische schriftsteller simon nicolas henri linguet wird in paris hingerichtet, weil er „den tyrannen zu london und wien geschmeichelt“ habe.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;er wäre sicherlich ein wunderbarer blogger geworden...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1873&lt;/strong&gt;: die brauerei beck &amp; co. wird in bremen von lüder rutenberg, braumeister heinrich beck und dem kaufmann thomas may als kaiserbrauerei beck &amp; may gegründet.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ja, da hatte herr beck noch keine &quot;experiences&quot;...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1893&lt;/strong&gt;: im zuge der wirtschaftskrise 1873–1895 kommt es in new york zum zusammenbruch der dortigen börse.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ganz nach meinem geschmack - lustiges massenspringen aus fenstern...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1898&lt;/strong&gt;: joshua slocum vollendet als erster einhandsegler eine weltumrundung und trifft mit seinem boot &quot;spray&quot; nach über dreijähriger reise in newport (massachusetts) ein.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;nur so, als anspielung...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1972&lt;/strong&gt;: der unterhaltungselektronik- und automatenhersteller atari wird von nolan bushnell und ted dabney gegründet.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ein hoch auf &quot;test drive&quot;!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1977&lt;/strong&gt;: joseph ratzinger, der spätere papst benedikt XVI, wird von papst paul VI zum kardinal ernannt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ich bin der ansicht, es wäre längst an der zeit, der katholischen kirche einen existenzverbot zu erteilen...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und sonst? nichts besonderes...
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                <title>7. Rückblickend</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
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                                                <pubDate>Sat, 02 Jun 2007 13:41:36 +0200</pubDate>
                <description>
                    &lt;em&gt;es ist schon eigenartig, wie schnell die zeit vergeht&lt;/em&gt;. ja, ich weiß, ein abgelutschtes und inhaltsleeres sprachfüllsel, leicht verwandt mit dem unterirdischen: &lt;em&gt;gott, bist du groß geworden!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;doch irgendwas ist dran. gut, tauschen wir groß gegen alt und tun gleichzeitig so, als würde sich die zeit rational verhalten, doch ein schatten des erstaunens bleibt dennoch. ebend haben wir uns erst ein frohes neues gewönscht, nun ist schon juni, der die mitte des jahres markiert. eines weiteren, und eines anderen, verglichen mit den vergangenen vielen, in denen nicht annähernd so viel passierte, wie `07. alleine schon die tatsache, daß ich nun gesundheitsbedingt flaschenweise säfte und literweise tee vernichte, statt eines guten tropfens, und bier mir in etwa so ungenießbar vorkommt, wie die plürre aus einem abfluß, spricht bände. ja, beinahe alles ist verzichtbar, wenn es darum geht, nicht nochmal die worte eines arztes hören zu müßen &quot;&lt;em&gt;es war knapp&lt;/em&gt;&quot;. fettige und mächtige speisen darf man nun endlich mit begründung ablehnen, als frischkäse- und gemüse-fanatiker freut man sich angesichts eines überempfindlichen organs. gut für die haut, ist das auch...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber nicht nur das. war ich noch die vergangenen sieben bis zehn jahre bloß ein rotierendes staubkorn, in einem universum des unbedachten wahnisinns, oder wie es satre beschreiben würde &quot;der ignorant lebt seinen tod, und indem er seine freiheit verweigert, projiziert er sie auf die welt, die sie ihm in gestalt des schicksals zurückwirft“, so hat sich nun meine einstellung gegenüber meiner existenz totalitär verändert. leben, so lange es geht und das gut. schlechtes weglassen und möglichst positiv denken. neugierig sein. vielleicht ein wenig, wie ein kind...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;möglicherweise trieb mich diese neugier auch zu der &lt;a href=&quot;http://www.murmeltiertag.net/?cat=14&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lesung&lt;/a&gt;, die mein nervenkostüm zwar beinahe zerfetzte, mich auf der anderen seite aber fast süchtig gemacht hat, mit der ständigen frage, die seitdem meinen kopf vergewaltigt - &lt;em&gt;wie wäre wohl eine weitere lesung?&lt;/em&gt; - während irgendwas in mir ganz genau weiß, daß ich die antwort auf diese frage, ganz sicher bekommen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;auch die vierzehn gefürchteten zahnarzttermine haben ihr ende gefunden, ohne als horrorgeschichte in zukunft erwähnt werden zu müßen. veränderungen also wie am fließband, im takt eines wahnsinnigen schicksalsspielers. wo das hinführt, weiß ich nicht, schlecht kann es aber kaum werden. zumindest geht es heute endlich wieder dahin, wo die meiste kraft und energie, für all das hergekommen ist. ich glaube, heute trinke ich mal einen tomatensaft im flugzeug. laut statistik kommt der wohl über den wolken recht gut an...
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                <title>Vitae cursus</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
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                                                <pubDate>Thu, 24 May 2007 09:05:00 +0200</pubDate>
                <description>
                    &lt;em&gt;die bewerbungsunterlagen schimmern als pdf daten auf dem display. es ist schon ein merkwürdiges gefühl, den eigenen lebenslauf zu lesen, mit den vielen stationen und erinnerungen, mit einigen schillernden namen größerer unternehmen und diversen jobbezeichnungen, die sich bloß ein hirnverbrannter bwl-er mit hang zum denglisch und schwulenpornos ausdenken konnte. &quot;quality assurance manager&quot;, ja, so was war ich auch schon mal und zwar mitten im dialektbelasteten rheinland, in einer karnevalistischen hochburg deutschlands...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es ist ein merkwürdiges gefühl, diese unterlagen zu lesen und zu verschicken, vorallem nach den vergangenen jahren des selbstständigen unternehmertums, um sich nun für eine mehr oder weniger einfache festanstellung, ohne zu viele ansprüche zu bewerben. weniger freiheit = mehr freiheit. eine festanstellung von 08:00h bis 17:00h bietet mir mehr freizeit und mehr ruhe, nach verlassen des büros. in der selbstständigkeit gab es dafür durchaus 16-stunden arbeitstage nebst schlaflosen nächten, allerdings auch eigene entscheidungsfreiheit auf allen ebenen. &lt;br /&gt;die wichtigste frage bleibt wohl, wie sich denn der pfeffer in meinem hintern verhalten wird, sobald ich überblick habe und dabei jemanden über mir, der mein tun lenken soll. vor meiner selbstständigkeit agierte ich in den letzten drei anstellungen als abteilungsleiter, werde ich mich nun als einer von vielen fügen können? werde ich kleinlaut beigeben können, oder wird mein temperament eher mit mir durchgehen, wenn ich etwas erfahrungstechnisch für absurd und zu praxisfremd halte? je nachdem, in welche richtung ich denke, empfinde ich es beinahe als nachteil, ordentlich berufserfahrung gesammelt zu haben. wäre ich bloß ein kleines licht, dann gäbe es wenigstens kaum erleuchtungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich erinnere mich an die dekadenten zeiten, in einem großen unternehmen, wo geld keine rolle spielte und ich zudem eine wichtige stelle bekleidete, zumindest von der bezeichnung und vom gehalt her. alle drei tage im flugzeug, die teuersten mietwagen, nur die guten der guten hotels, teuerstes essen. &lt;br /&gt;wie sehr produktiv eigentlich meine arbeit damals gewesen ist, kann ich allerdings bis heute nicht wirklich beurteilen. mehr oder weniger war ich in erster linie damit beschäftigt firmengelder auszugeben, als irgendwas wirklich zu tun. die saftigen jahresprämien, die ich bekam, hinterfrage ich bis heute und vorallem das *wofür*. weil ich mich in verschiedenen sprachen unterhalten kann? dieser job war so realitätsfremd, daß ich mir immer wieder die edlen visitenkarten vor die nase halten mußte, bloß um zu regestrieren, daß er wirklich existent ist. als mein vetrag auslief, empfand ich das wie eine plötzliche nüchternheit, nach einem intergalaktischen drogentripp. laptop, handy und organizer durfte ich behalten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dann gab es die technischen geschichten, die mir zwar weniger gehalt einbrachten, mich allerdings dafür sehr viel lehrten, bis ich an dem punkt war, ganz alleine in einer agentur gänzlich selbstständig arbeiten zu können, ganz gleich in welcher abteilung. das waren teils harte, teils sehr amüsante zeiten, inklusive hunderter unbezahlter überstunden, die irgendwie durch geschenke vergütet und aufgefangen wurden. würde ich zwar in dieser form nie wieder mitmachen, doch als erfahrung, sind diese zeiten unbezahlbar. rotation ad maximum, der schlafsack für kurze zwei stunden schlaf zwischendurch, auf dem büroboden, gehörte mit zum büroinventar...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;diverse projekte im ausland, sei es new york, sei es cardiff, sei es tel aviv, ließen mich fremde ansichten schnuppern und alternative arbeitsmethoden übernehmen, für die ich hierzulande erst milde belächelt wurde, welche mir aber später den stempel verpaßten, ein krisensicherer mistkerl zu sein, der aus der beschissensten reklamation immer noch profit schlagen kann. &lt;br /&gt;es ist eigentlich ganz einfach, kunden sind bloß zickige geldautomaten, die es gilt kurzzuschließen, was mit einer gesunden prise gespielter arroganz durchaus einfach ist. dies gilt natürlich nicht für die insolventen superhelden, die haben einen virus, an dem man sich geradezu die zähne ausbeißen kann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und nun werde ich einen schritt zurückgehen, in die richtige richtung, weg vom abgrund. ich möchte mich auch einmal in einer bodenständigen sicherheit wiegen, anstatt wie ein pionier die vorderste und vermiente front zu erforschen. ich gehe abends nunmal lieber ins kino, oder ins theater, als kurz zwei stunden auf dem büroboden zu schlafen, weil die auftragslage keinen feierabend zuläßt. sicherlich möchte ich kurz verreisen, aber eher privat, statt beanzugt, von einem überhitzen büro aus einen strand zu beobachten, während die ppt-folien beinahe auf dem besprechungstisch dahin schmelzen. ich möchte ruhe nach feierabend und kein firmenhandy, welches durchaus schon mal mitten in der nacht klingelt, weil mitarbeiter in ausländischen filialen, noch nie etwas von zeitverschiebung gehört haben. ein kleines licht, vorerst, ohne erleuchtungen, dafür mit genügend freizeit, um abschalten zu können. es läuft nichts weg, höchstens das leben selbst. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich klicke mal auf &quot;&lt;u&gt;Senden&lt;/u&gt;&quot;.
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                <title>Empirie</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
                                                <category>Debil</category>
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                                <category>Vergangenes</category>
                                                <pubDate>Sun, 04 Feb 2007 21:58:28 +0100</pubDate>
                <description>
                    ende juni 2004, mein 30-er geburtstag. eigentlich ein tag, wie jeder andere, gottlob ohne familiäre belästigung. meine eltern sind irgendwo im ausland, der rest der blutverwandschaft hat sich auf kitschige wunschkarten beschränkt, aus denen ich bloß die geldscheine rausfische, um den rest gleich auch ungelesen im altpapier verschwinden zu lassen. was diese dinge angeht, bin ich gänzlich unsentimental. überflüßiges floskelporno.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;18:27h klingelt es an der türe, eine handvoll menschen, meine besten freunde, die einzigen, die ich an diesem tag sehen möchte. mein bester freund und cousin m., unser frauenheld o. mit seiner neuen flamme namens j. (recht klein, hübsch, auffällig tätowiert, verdrehter psycho-blick), der m.² mit seiner a. und der kleine r., zu meiner freude ohne s., die immer nur darauf bedacht ist, uns den spaß zu verderben, wenn wir mal wieder heftigst abdrehen und sie uns nur mit &quot;erwachsenen weisheiten über vernunft&quot; versucht zu bremsen, ausgerechnet sie, die jüngste von uns allen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich lasse die bagage garnicht erst ins haus, ich habe nichts vorbereitet und zudem keine lust auf spätere aufräum-orgien. so haben wir uns geeinigt, nicht bei mir zu feiern, steuern also gleich das benachbarte restaurant an, wo ich einen großen (unseren) tisch reserviert habe. alles geht auf mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als erstes muß ich natürlich ein gebrülltes &quot;happy birthday&quot; ertragen, in einer lautstärke, daß sogar der letzte parasit hiterm klo es mitbekommt, daß ich geburtstag habe. ich mag sowas nicht, ich mag nicht im mittelpunkt stehen, sowas überlasse ich lieber menschen, die gerne ihr eigenes ego bis zum höhepunkt streicheln, außerdem sind mir meine geburtstage eh mehr oder weniger völlig egal - ich wurde halt geboren, na und?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;anfänglich gestaltet sich alles sehr zivilisiert, das ist bei uns normal, ist auch nicht so, daß wir ungebildete und primitive affen wären, nein, wir sind schwarz/weiß, auf der einen seite mit viel beruflicher verantwortung belastet, auf der anderen seite nicht wirklich erwachsen. es werden biere getrunken, die großen, wir speisen, als m.² plötzlich würgen muß und hektisch auf der toilette verschwindet. seine a. stürmt panisch hinterher. nur wenige augenblicke später präsentiert uns m.² eine reisszwecke, die er im salat hatte und welche er verschluckte. die reaktion der wirtin ist allerdings vollkommen ignorant, &quot;ja, der enkel hätte wohl in der küche gespielt, ist doch nichts passiert&quot;, vermeldet sie mit dem gesichtsausdruck eines profikillers beim zielen. immerhin gibt es eine runde ouzo gratis...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nach dem essen packe ich meine geschenke aus, welche durchgehend flaschenformat darstellen. ein whisky-sortiment: bushmills, tullamore, glenfiddich, kilbeggan, laphroaig, oban. alles was das herz eines ambitionierten freizeittrinkers begehrt. vorsichtshalber lasse ich die schätzchen gleich im restaurant, im vorratsraum einschließen, bevor wir später auf dumme gedanken kommen sollten. ich kenne unsere eskapaden zu gut... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gegen 22:00h verabschieden sich m.² und a., sie ist journalistin und muß noch einen artikel zu ende schreiben, m.² möchte ausgeliehene horrorfilme anschauen, die er am kommenden tag abgeben muß. zurück bleibt der harte kern, wobei ich die j. ebenfalls dazu zählen würde, weil diese frau irgendwie eine heftige meise zu haben scheint. sie redet wirr und trinkt mindestens in unserem tempo und das will was heißen, da ich bereits den dritten beidseitig bekrizelten bierdeckel kurz überschlage - knapp 300 euro. gut, diesmal konnte ich mich nicht drücken, doch wenn man bedenkt, daß ein halber liter bier nur 2,50 kostet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die gespräche werden mit der zeit abstrakt bis absurd, ein gemisch aus bier, jägermeister, ouzo, tequilla und vodka läßt unsere gehirne in einer suppe des irsinns baden. wir erfinden spontan neue tierarten (doppelköpfiges geländeschwein, bärameise, nuklearhörnchen), retten das universum mittels knoblauch, sprechen spontan englisch (a toothpick, a toothpick, my kingdom for a toothpick!), erfinden dichte gedichte. jeder wirt dieses planeten macht drei kreuze, wenn er uns in diesem zustand der losgelösten verrücktheit möglichst schnell los wird. irgendwie verständlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;so ist es auch 00:30h, als wir den laden als letzte gäste verlassen. o. und r. sind nicht unglücklich darüber, sie wollen kiffen, m. und ich finden die frische luft allerdings auch nicht schlecht. es ist sommer, es ist warm und über uns ist ein sternklarer himmel aufgespannt, wunderbar. sie sind mit dem band-wohnmobil angereist, in dem sich noch eine kiste bier und eine flasche jameson befinden, an denen sich m. und ich gleich zu schaffen machen, während o., r. und j. eine dicke tüte qualmen. plötzlich wird o. euphorisch, endlich ist eine cd erschienen, auf der er schlagzeug spielt und ich einige stücke eingesungen (gebrüllt) habe, muß sie gleich auf voller lautstärke dem ganzen dorf vorspielen. &lt;br /&gt;auf meine frage hin, ob ich das exemplar behalten kann, werde ich allerdings gleich abgewiesen - &quot;es sei die einzige, die er hätte&quot;. toll, selbst an meinem geburtstag bekomme ich nicht die cd geschenkt, an der ich selbst mitgearbeitet habe...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die produktion ist verdammt rauh ausgefallen, erinnert mich beinahe an einen klassiker namens &quot;reign in blood&quot;. was hat mich da nur geritten? üblicherweise versuche ich nämlich eher wirklich zu singen, mit betonung auf versuchen. egal. plötzlich passiert unerwartetes, während o. am gebüsch steht und pinkelt, nimmt seine j. einen wahnsinnigen anlauf und stößt ihn mit ganzer körperkraft ins grüne. wir staunen, wissen nicht genau, ob wir lachen oder angst bekommen sollen. doch noch während ich überlege, was mit der frau schief gelaufen wäre, werde ich selbst geschubst und lande recht unsanft zwischen hecke und wohnmobil, wobei ich im hintergrund einen brachialen lachanfall von m. vernehme. ich bin betrunken und verwirrt, knüppelharte musik beschallt die umgebung, ich höre lautes lachen, in den anliegenden häusern gehen lichter an, jemand klettert auf das wohnmobil. es ist die j., die auch kurzerhand runterspringt, auf o. drauf. jackass live im rheinland. um einen überblick zu bekommen, mache ich es ihr nach und stürze mich von oben auf m., verfehle ihn allerdings leider. am ende bleiben vier demolierte personen auf dem parkplatzboden lachend liegen, während r. sich im wagen verkrochen hat und so tut, als ob er cds sortieren würde. die pfeife. es ist cirka 02:30h, als j., o. und r. sich im wohnmobil einschließen, m. sich auf den weg zu seinen eltern ein paar straßen weiter macht und ich ins bett krieche, kiechernd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich erwache gegen 13:00h. es geht mir nicht sonderlich. alles schmerzt, allem vorran mein ellenbogen, in dem etwas locker ist. ich kann es mit dem finger spüren, daß dort ein stück knochen abgesplittert sein muß. mein schädel ist extraterrestrisch brummend, mein magen signalisiert sodbrennen und apetitlosigkeit, meine unterarme und hände sind blutig zerkratzt, in meinem hals steckt noch ein dorn aus der hecke. unrasiert und ungewaschen ziehe ich mir ein frisches t-shirt an, eine zerissene jeans und ein paar lakais, setze meine geliebte vogue-sonnenbrille auf und begebe mich nach draußen. das wohnmobil ist bereits weg, ich schlendere durch die hitze des sonnigen tages, gehe zum haus von m.s eltern, wo er mit ausgestreckten beinen und ebenfalls sonnenbebrillt auf einer holzbank abhängt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich setze mich neben ihn, wir schweigen. nach einer weile sagt er &quot;mein ellenbogen ist im arsch&quot;, was ich nur mit &quot;meiner auch&quot; beantworten kann. wir lachen leise. irgendwann schleppt er sich in den keller und bringt zwei flaschen bier hoch, wir trinken je einen ordentlichen schluck und schlafen schließlich beide in der prallen sonne ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und das war der tag, an dem ich erwachsen, vernünftig und weise wurde...
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                <title>Philosophie des Geistes</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
                                                <category>Alltag</category>
                                <category>Kopflastig</category>
                                <category>Vergangenes</category>
                                                <pubDate>Sun, 05 Nov 2006 09:30:00 +0100</pubDate>
                <description>
                    wir gingen durch viele höhen und tiefen, hatten alles auskosten dürfen, die schrecklichen, wie auch die undbeschreiblich beflügelten momente. zwei menschen, wie sie ähnlicher nicht sein könnten, nach außen hin hart, doch innerlich weich wie schmalz. vegetarische werwölfe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir meisterten schwierige situationen, in denen andere kläglich gescheitert wären mit einem fingerschnippen, doch waren unfähig dazu sich die simple denkweise anzueignen. alles mußte immer hunderfach hinterfragt werden, gedanken wurden von den vielen varianten und sichtweisen praktisch zermalmt. ein sinngebilde des denkens, als ein friedhof, auf dem immer tiefer gegraben wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;wir sind die besten freunde&quot; bleibt bloß als metapher im raum stehen, in einem raum der eiskalt ist. der kontrast zwischen gefühl und vernunft randaliert in den tränendrüsen. eine retardation des lebens. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es gibt keine sterne, die man zählen könnte, der himmel ist im außendienst. der wahnsinnige krach draußen verwandelt sich in stille, ich bin allein, mit einem hammer in einen eisberg gestanzt. die harmonie des bewusstseins ist eine gnadenlose drecksau. wenn sie mal vorbeischaut nimmt man sie kaum wahr, doch wenn sie geht, hinterläßt sie ein schwarzes loch mit einer ungeheuren saugkraft. ein weiteres inneres sterben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die hintere begrenzung eines zeitlichen vorgangs nimmt man viel deutlicher wahr als die vordere. ein tampen im lebensknoten. eine widerliche widersinnigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;da geht sie hin, meine positive erwartungshaltung und ertrinkt in den freudschen fluten. selbstverständlich sind wir die besten freunde. doch wir waren so viel mehr als das...
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                <title>A`dam (III)</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
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                                <category>Debil</category>
                                <category>Kopflastig</category>
                                <category>Vergangenes</category>
                                                <pubDate>Sat, 04 Nov 2006 13:30:00 +0100</pubDate>
                <description>
                    als erstes steuern wir einen pizzaladen an, ich bekomme mein erstes bier und das aus einem plastikbecher. der würzig belegte teig schmeckt nach nichts, trieft bloß vor fett, ich esse es trotzdem ganz auf, weil ich seit morgens nichts gegessen habe. meine begleiter sind da anders, wie müllschlucker, werfe irgendwas hinein und es wird wiederstandslos verdaut... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als nächstes mein stammhotel, ausgebucht. der freundliche mann an der rezeption erzählt uns etwas von einer riesigen feier, es wäre eher unmöglich jetzt noch eine bleibe für die nacht zu finden ohne vorher reserviert zu haben. tatsächlich werden wir in drei weiteren hotels beinahe ausgelacht, bei der frage nach einem zimmer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;m². und o. ist das egal, k. sieht sichtlich genervt aus. er ist halt ein mamasöhnchen, ärgert sich womöglich darüber, nicht einfach daheim geblieben zu sein und dort irgendwo ein paar biere zu trinken. nun ja, ich habe ihn nicht gezwungen zum mitkommen... allerdings muß ich zugeben mich ebenfalls zu ärgern nicht daheim geblieben zu sein, wir befinden uns auf einem bösen tripp, bei dem ich nocht nicht weiß wie und wo er enden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir steuern unsere übliche rockbar an, sie ist relativ voll, doch wir bekommen noch einen letzten tisch, m². und o. besorgen sich als erstes eine riesige tüte, ich trinke gleich an der theke eine flasche grolsch auf ex. ich muß meinen persönlichen albtraum irgendwie erträglicher gestalten. zurück am tisch mit einem weiterem grolsch und einem doppelten bushmills, höre ich bloß k. sagen, er hätte noch nie &quot;geraucht&quot; wozu er von meinen beiden chaoten natürlich gleich animiert wird. ich verzichte, vertrage das zeug eh nicht, außerdem muß jemand ein wenig die kontrolle behalten. wenn wir uns heute in dem tumult irgendwie aus den augen verlieren, werde ich zwei tage damit verbringen die anderen zu suchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;während ich das noch denke und von der toilette wiederkomme, sind die beiden bereits weg. bloß k. sitzt da und grinst mich debil an...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich: &lt;em&gt;wo sind die hin?!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;k.: &lt;em&gt;diiea siiinnn kurzst wech...&lt;/em&gt; (knallt anschließend mit dem kopf rückwärts gegen die wand und schließt die augen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;toll, kann mir schon denken was los ist. sie wollen sich was besorgen, was man im laden nicht bekommt. das situationsgebundene erlebniss in meinem kopf nimmt neue dimensionen an, statt in meinem geliebten amsterdam etwas abzuschalten befinde ich mich im epizentrum der ungemütlichkeit. statt spaß, streß. der träge sound von alice in chains, der aus den boxen hervorgequollen brummt, muntert mich nicht unbedingt auf...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;doch sie kommen wieder, gackern wie blöde, beide haben eine weiße pille in der hand. ich nehme die von m². und betrachte sie genauer, bekomme dann endlich den ersten richtigen lachanfall des tages und werfe sie anschließend in sein bier. er springt auf, brüllt mich entsetzt an...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;m².: &lt;em&gt;bist du bescheuert?! die hat einen fünfziger gekostet!&lt;/em&gt; (goffelt dabei hektisch das bier aus)&lt;br /&gt;ich: &lt;em&gt;wenn du kopfschmerzen hast, dann sage doch bescheid, ich habe tabletten mit, die kosten dich nichts...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;m².: &lt;em&gt;ich verstehe dich nicht...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;ich: &lt;em&gt;das war aspirin man!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;o. betrachtet seine pille unter der lampe genauer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;o.: &lt;em&gt;ad hat recht, der typ hat uns beschissen...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;m².: (springt wütend auf) &lt;em&gt;den mache ich alle!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;ich: (springe ebenfalls auf und drücke ihn wieder in die sitzgelegenheit) &lt;em&gt;ihn und die anderen typen die dort rumstehen und zusammengehören? mir fallen spontan mindestens zehn verschiedene waffenarten ein, die sie bei sich tragen...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die stimmungen haben sich nun gespiegelt, k. ist fertig mit der welt, m². und o. sind stinksauer und glotzen bloß zähneknirschend in ihre getränke, doch ich lache in mich hinein. ist schon dumm, besoffen und bekifft von einer zwielichtigen person in einer dunklen gasse amsterdams etwas käuflich zu erwerben. das ist quasi selbstprovozierter diebstahl an eigener person. ich muß grinsen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir schlendern weiter, die stadt ist voll, doch wir finden nicht raus was eigentlich los ist. irgendwann nachts finden wir noch eine gemütliche bar, mit einem gemütlichen tisch, von dem aus wir das geschehen in ruhe beobachten können. k. verschwindet auf die toilette für geschätzte 30 minuten und gefühlte 5 stunden. als er wiederkommt ist er leichenblaß wie ein zombie, schwört nie wieder zu kiffen, bestellt ein wasser und nimmt nicht mehr teil an unseren unterhaltungen, ich bin sicher es wird lange dauern bis er wieder mit mir loszieht, tatsächlich wird es fünf jahre dauern. doch ich habe ihn gewarnt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nach einigen bieren mache ich die ansage, daß wir zum wagen sollten und dort zu schlafen. bleibt ja nichts anderes übrig. &lt;br /&gt;o. kommt noch auf die grandiose idee ein paar frauen abzuschleppen und so bei denen übernachten zu können, doch diese wird von m². und mir gleichzeitig mit &quot;&lt;em&gt;halt die klappe!&lt;/em&gt;&quot; vernichtet. manchmal glaube ich sein schwanz wäre dominanter als sein gehirn... falsch, es ist so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im wagen packt jemand eine helge schneider cd aus, passend dazu o. einen joint. ausnahmsweise ziehe ich einmal dran, wir lachen uns kaputt, dann gehen meine lichter aus. nicht nötig schäfchen zu zählen, genau das gegenteil ist der fall, ein totalitärer blackout.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das erwachen ist prägnant. stellen sie sich vier durchzechte gestalten vor, die in einem wagen übernachtet haben, bei geschlossenen fenstern. jemand muß wohl in der nacht kräftige blähungen gehabt haben, k. schläft offenmündig und verbreitet seinen vom erbrechen geprägten atem, bier wurde verschüttet, diverse sonstige körperausdünstungen haben sich mit kaltem haschrauch vereint, jemand hat quer im wagen chips verteilt, m². sabbert auf den beifahrersitz. ich reiße die türe auf und springe raus, doch der erhoffte frischeeffekt läßt mich im stich, wir befnden uns in einer tiefgarage, es stinkt nach benzin und abgasen und ich muß augenblicklich kotzen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;den mund abgewischt mache ich mich gleich leicht orientierungslos auf dem weg zum automaten, bezahle unsere übernachtung, stelle dabei fest, daß ich wie immer zu viel geld in gulden umgetauscht habe. es ist jedesmal so, daß ich mit einem haufen holländischer scheine wieder nach hause komme. seinerzeit hielt ich eine einheitswährung noch für eine gute idee...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die drei schlafen tief und fest, sie merken nichts davon als wir mit vollgas amsterdam verlassen, die autobahnfahrt scheint sie sogar noch mehr in den schlaf zu wiegen. nach cirka 60 kilometern muß ich dreimal das lenkrad anwürgen, mache eine beinahe vollbremsung, halte auf dem seitenstreifen, springe aus dem wagen und kotze von einer brücke. vorbeifahrende autos hupen beifall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich bekomme neue mentale sorgen. was passiert an der grenze? ein zugemüllter luxuswagen, vier zerstörte lebewesen, die mal menschen waren, mein restalkohol und die gewissheit, mindestens o. hätte was mitgenommen, trotz des versprechens er würde es nicht tun. mentale panik macht sich in meinem kopf breit, kaugummis sind alle, ich stinke aus dem mund wie eine verweste katze. ich sehe mich schon nackt in einem kachelraum, wo meine hintere körperöffnung untersucht wird, während vorne jemand den brutalen messwert meiner alkoholisierung ermittelt. scheiße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;doch widererwarten passiert nichts, an der grenze ist es leblos, ich erblicke keinen einzigen beamten, nicht einmal ein fahrzeug. kaum in deutschland gebe ich vollgas, die autobahn ist leer, ich fahre eine durchschnittsgeschwindigkeit von 185 km/h, die herrschaften pennen weiterhin wie unter hypnotika. ich überlege die einfachste route, o. lebt in der stadt, doch ich habe keine lust wegen ihm 30 kilometer weiter zu fahren, also nehme ich das naheliegenste und steuere das haus seiner eltern an, was als erstes auf dem weg liegt. er ist nicht begeistert darüber, sein vater ebenfalls nicht, vorallem als sein 30-jähriger sohn lallend und stinkend vor ihm zusammenbricht, doch es ist mir egal. die übrigen beiden sind mittlerweile wach, m². reibt sich gähnend die augen, k. versucht mit seinem vokaltrakt zu kommunizieren, doch ich entschlüssele bloß &quot;&lt;em&gt;siiand wa scho daaa?&lt;/em&gt;&quot;, worauf ich allerdings nicht reagiere. abgesetzt bleibt er erstmal auf den stufen vor dem hauseingang sitzen, keine ahnung wie lange. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;m². und ich schauen uns an, kurz, bekommen dann einen lachanfall. die sonne scheint plötzlich, wir ziehen wie automatisiert unsere sonnenbrillen auf. er macht eine ansage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;m².: &lt;em&gt;hömma! der biergarten hat schon auf, laß uns doch frühstücken und ein paar biere trinken, der tag ist eh im arsch!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir sind beste freunde, zudem blutsverwandt, wir ticken gleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich: &lt;em&gt;ja, warum nicht... aber, so wie wir aussehen?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;m².: &lt;em&gt;klar, ist doch genau das witzige dabei, wenn wir jetzt heim gehen und duschen, fallen wir anschließend um...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;ich: &lt;em&gt;recht hast du...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;m². wohnt zwei straßen von der kneipe entfernt, ich bloß 50 meter, der wirt ist ein uralter bekannter, setzt sich gleich zu uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;w: &lt;em&gt;wie seht ihr denn aus?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;ich: &lt;em&gt;wir kommen geradewegs aus amsterdam, haben dort in einer tiefgarage gepennt...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;w: (lachend) &lt;em&gt;verstehe... und was soll ich euch bringen? eine dusche und zahnbürsten?&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;m². bekommt ein omelett mit pilzen, ich ein ebensolches mit kräutern. wir trinken je cirka sieben biere, verabschieden uns am frühen nachmittag torkelnd voneinander. er läuft mitten auf der straße, ich falle ganzkörperlich gegen den hauseingang, stopfe anschließend alle anziehsachen in die waschmaschine und zwinge mich zum duschen. mein befinden ist katastrophal bis extraterrestrisch, mein gesicht sieht aus wie eine explodierte tomate, die zu lange in der sonne gelegen hat. ich ziehe eine eismaske auf und lege mich auf die couch. es dauert viele stunden, bis ich halbwegs zu mir komme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;am nächsten morgen rufe ich im büro an und erzähle eine wirre geschichte von erdbeben, godzilla, überschwemmungen und nehme mir einen tag frei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;erst am nachmittag bin ich halbwegs auf den beinen, es dauert mehr als eine stunde um den wagen innen zu reinigen. dabei spreche ich laut aus &quot;&lt;em&gt;nächsten samstag bleibe ich daheim, oder höchstens im büro. verdammt!&lt;/em&gt;&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ende&lt;/em&gt;
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                <title>A`dam (II)</title>
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                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
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                                                <pubDate>Fri, 03 Nov 2006 21:30:00 +0100</pubDate>
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                    nachdem die allererste tankstelle hinter der grenze geplündert wurde, geht es mit vollgas weiter. ich bin bereits genervt von meinen passagieren, diverse gerüche machen mich nur wütender, ich scheiße auf die holländischen verkehrsregeln und wundere mich bis heute darüber, mit 200 km/h von keiner der vielen radarstationen geblitzt worden zu sein. war wohl pure stochastik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich befinde mich in einem selbst erschaffenem albtraum. k. gackert angetrunken ohne grund durch die gegend, o. &quot;liest&quot; laut ein pornoheftchen vor, welches er gerade an der tankstelle käuflich erworben hat (er sammelt sie...), m². sabbert und schläft. während andere wie zombies aus amsterdam zurückkehren, schleppe ich dort welche an...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;amsterdam kenne ich wie meine eigene hosentasche, ich parke wie üblich in der selben tiefgarage. bislang habe ich dort immer einen parkplatz gefunden, zudem wird sie bewacht und ist im vergleich günstig. von dort sind es nur cirka 300 meter bis zur sünden- und vergnügungsmeile, seineszeichens achterbugwaal und voorburgwaal. eine wunderbare zusammenkunft von leuten, die sich nichts zu sagen haben und dies doch sehr ausgiebig tun. das aussehen betrifft das übrigens ebenfalls, punks, normalos, machos, rocker, yuppies, alle auf einem fleck vereint und das meistens friedlich bis vergnügt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die besagten 300 meter gestalten sich jedoch schwierig, ich als einzig nüchterner verwandle mich in eine kindererzieherin, die einen haufen geisteskranker horrorkinder zu betreuen hat. m². hält es für langweilig den gehweg zu benutzen, läuft stattdessen über hausboote, o. findet das zum schreien komisch und k. labbert unsinniges, läuft plötzlich gegen eine laterne und fällt kurz um. ein porno geisteskranker verhaltensbilder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es dauert ein paar minuten bis ich alle zusammengerauft habe, bei m². muß ich mit einer ohrfeige nachhelfen, er spuckt darauf ein gelalltes &quot;&lt;em&gt;aua muß essen&lt;/em&gt;&quot; aus. aua...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;o. geht gleich darauf ein &quot;&lt;em&gt;ja! essen! grundlage schafen!&lt;/em&gt;&quot;, wobei mir nur einfällt &quot;du &lt;em&gt;schwachkopf! grundlage für was? ihr habt bereits ein faß bier geleert&lt;/em&gt;!&quot;, doch meine worte interessieren nicht, sie sind zu benommen. ich wollte bloß ein geiles samstägliches ereignis und stecke stattdessen mit dem kopf bis zum ansatz in einem klosett des lebens. eine deprimere meiner vorstellung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;fortsetzung folgt...&lt;/em&gt;
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                <title>A`dam (I)</title>
                <link>http://kreativbetrunken.blogspirit.com/archive/2006/11/03/a-dam-i.html</link>
                <author>noreply@blogspirit.com (Ad)</author>
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                                <category>Debil</category>
                                <category>Kopflastig</category>
                                <category>Vergangenes</category>
                                                <pubDate>Fri, 03 Nov 2006 13:30:00 +0100</pubDate>
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                    sommer 2000, samstag, 10:30h. ich sitze seit 07:00h in meinem büro &lt;em&gt;(konnte nicht schlafen...)&lt;/em&gt; und glotze durch die gegend. selbstverständlich ist niemand gekommen, nur ich. gut, drüben im hauptgebäude sind sicher 50 leute am arbeiten, bloß bin ich nicht im hauptgebäude, sondern besetze mit meiner truppe ein nebenhaus. sie wissen schon, entgegen jeglicher logik muß die abteilung &quot;kommunikation&quot; grundsätzlich vom eigentlichen geschehen ferngehalten werden. es muß ein sehr einsames genie gewesen sein, das sich das in einem keller bei kerzenlicht ausgedacht hat... womöglich war es angekettet...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich kann mich nicht beklagen, meine überstunden werden königlich vergütet, doch irgendwie depremiert mich das leere gebäude, mit den vielen leblosen büros. zudem schwächelt mittlerweile meine konzentration beim katalogisieren mehrerer tausend bilder. die achtstellig versehenen dateinamen verschmelzen zu einem einheitsbrei, fraktale mathematik, die 20000000-er habe ich durch, bin gerade bei 40000023, kann mich nicht erinnern die 30000000-er durchgenommen zu haben. oder etwa doch? meine innere stimme sagt ich solle nach draußen gehen und eine zigarette rauchen, ich folge ihr, nehme dabei das funktelefon mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;es steht fest, für heute ist feierabend. nur was tun? das wetter erinnert eher an herbst, es ist grau, der himmel mit einer großflächigen ansammlung von wassertröpfchen bedeckt. merkmale einer wetterlage zum heulen.&lt;br /&gt;theoretisch müßte mir auch nach heulen und verkriechen sein, da ich just eine längere beziehung beendet habe, doch irgendwie empfinde ich einfach nichts mehr für dieses verlogene miststück. keine erinnerung, kein seufzer, nicht eine träne, ich bin innerlich liebestechnisch tot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich rufe m². an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ich: &lt;em&gt;schon was vor am wochenende?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;m².: &lt;em&gt;nicht wirklich... irish pub?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;ich: &lt;em&gt;hömma! dort gehen wir schon unter der woche hin... sei kreativ!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;m².: &lt;em&gt;mach eine ansage...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;ich: (spontan von einem blitz der selbstzerstörung getroffen) &lt;em&gt;wie wäre amsterdam? ich fahre!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;m².: &lt;em&gt;ich bin dabei, ich rufe noch kurz o. an, ob er mitkommt...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sie merken es bereits? es folgt ein höllenritt wahnsinniger durch das so freundliche holland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;im hauptgebäude hinterlasse ich wie immer die information übers wochenende möglicherweise unerreichbar zu sein, da ich privat im ausland verweile. das müßen wir tun, so ist es vorgeschrieben, könnte ja was &quot;anbrennen&quot;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;der firmenwagen verfügt über knappe 300 ps und ist sehr geräumig, zudem bezahlt die firma die kosten einer spritztour. benzin europaweit kostenlos. ich tausche anzug gegen jeans und sneaker, kompletiere das mit einem longsleeve, werfe noch hektisch den schlafsack in den kofferraum und mache mich auf den weg die anderen abzuholen. gerade als ich zwei kilometer unterwegs bin, klingelt das autotelephon, es ist k., ein kumpel. er fragt nach aktivitäten, als ich &lt;em&gt;&quot;amsterdam&quot;&lt;/em&gt; ausspreche, fragt er ob er mit darf, was ich nur mit &lt;em&gt;&quot;ich stehe gleich vor deiner haustüre&quot;&lt;/em&gt; beantworten kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;k. ist einer dieser hardcore softies. relativ groß, durchtrainiert, waschbrettbauch mit einem &quot;harten&quot; brooklyn-spruch tätowiert, doch neben dem, bei muttern lebend, bekocht und mit frischer wäsche versorgt. bis heute übrigens. m². und o. sind wiederrum lebensberserker, in etwa wie ich. keine grenze, die nicht versucht sollte überschritten zu werden, kein blödsinn zu blödsinnig. vernunft ist ein philosophischer fachbegriff der hier und jetzt nicht existent ist. zumindest manchmal...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;so gestaltet sich auch die fahrt. m². und o. haben 24 flaschen bier an bord gebracht, zwar die kleinen, doch 24 sind es trotzdem. bereits an der grenze sind sie leer, der oberklassenwagen der firma voll mit klimpernden leeren flaschen, m². hat in einem spontanen lachanfall das cockpit bespuckt und bier über die gangschaltung verschütet, sie klebt. k. sieht leicht verunsichert bis erschrocken aus, während m². und o. einen lachanfall nach dem anderen erleiden, weil sie mein diktiergerät als spielzeug entdeckt haben und es mit einer gerade frisch erfundenen sprache besprechen - &lt;strong&gt;grnsgnazgistisch&lt;/strong&gt;... ich mittendrin im chaos der menschlichen deppertheit, völlig nüchtern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;fortsetzung folgt...&lt;/em&gt;
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