20.11.2007
Vulgäre Missverständnisse

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12.11.2007
Uhrologisch
in österreich gibt es hochwertige uhren sogar beim discounter.

(bloß ein lückenfüller, da ich theoretisch zwar seitenlange einträge loszuwerden hätte, praktisch aber keinerlei zeit dafür finde...)
19:15 Veröffentlicht in Blog , Debil , Gelesen , Gesehen | Permalink | Kommentarstatus (5) | Per Email verschicken
10.10.2007
JBK vs. EH
ich habe es mir gestern angeschaut. nicht, weil ich senstationsgeil wäre. nicht weil ich mich über ein politikum brüskiert zeigen möchte. auch habe ich keine themenblogambitionen. nein, ich wollte es mir nur selbst ansehen, um mir eine eigene meinung bilden zu können, bevor ich anschließend bloß an hunderten stellen eine beschreibung des gezeigten zu lesen bekomme, durchtränkt mit der sichtweise der jeweiligen verfasser.
und ich bin froh darüber, denn ich wurde in meinem denken bestätigt, daß frau h. in erster linie eine völlig unsympathische
und verbohrte person ist, selbst nicht dazu fähig zu merken, wann man sich selbst in seinen eigenen aussagen so verknotet hat, daß nicht einmal ein entfesselungskünstler herauskäme, ja und dann auch noch immer und immer mehr zu sprechen, ohne etwas zu sagen, dies aber mit einer dachziegelstumpfen arroganz, daß man meinen könnte, sie wollte die weltmacht an sich reißen und wüßte dabei längst eine riesige armee auf ihrer seite. alles ignoranten, die nicht verstehen können, daß ich besuch von einer massiven erleuchtung hatte, dachte man in ihren augen ablesen zu können, vermengt mit einem recht billigen funken wahnsinn und das ganze verpackt in einem abgenutzten wilma-normalverbraucher kartongesicht. beinahe kann ich die ganze aufregung um diese blaße person nicht verstehen, obwohl ich selbst gerade mit dem laptop zwischen bergen von unterlagen sitze und mich eben statt mit diesen, mit frau h. beschäftige. obwohl „beinahe“ falsch ist, denn eigentlich müßte es ja „und überhaupt kann ich die ganze aufregung um diese person nicht verstehen“ heißen, denn sie ist wahrlich dieses medieninteresse nicht wert, da sie bloß eine hölzerne figur ist, die es nicht wahr haben will, bloß hölzernes von sich zu geben, während sie aufgebauscht wird, als würde sie eine bedrohung darstellen, für wen auch immer. oder zumindest für eine bis zwei windmühlen.
ich kann das ganze nicht ernst nehmen. ich kann sie nicht ernst nehmen. ich kann eine person nicht ernst nehmen, die sich selbst zu einer fü(h)rsprecherin der mütter und familien aufbläht, die aber selbst dreimal geschieden ist. ich kann die aufregung um diese person nicht ernst nehmen, weil sie eben blaß und unwissend in ihren stümperhaften aussagen herumlöffelt, und dabei wahrlich mit ignoranz besser gestraft wäre, als mit diesem medienzirkus, der nur dazu beiträgt ihr mehr gefolgschaft aus deprimierten herdsklaven und shoppingkanalzuschauern, nebst rechtem zivilisationsabfall zu verschaffen, die sie noch womöglich irgendwann zu einem gebärjesus ernennen.
ich kann nicht glauben, meine zeit mit diesem thema vergeudet
zu haben...
12:15 Veröffentlicht in Gehört , Gelesen , Gesehen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
05.10.2007
Der Kern und die Schale
"the core" is a marvel. it has everything: common physics misconceptions, blatant misrepresentations of physical laws,
a complete range of stereotypes, ridiculous feats of engineering, and pure fabrication of scientific "facts". the weighty or sad parts are so inane, they made us laugh out loud. the dialog, plot, and action are predictable, if not outright tedious. yet, the bad physics provide nonstop surprises. It's the worst physics movie we've ever viewed. this is not just a disaster movie. it's a disaster.
nun, das sagen zumindest die menschen hinter insultingly stupid movie phisics über den film, den ich mir gerade aus welchen gründen auch immer anschaue, und das obwohl ich hier genügend großes und ungesehenes dvd-kino herumliegen habe, wie "casino royale" zum beispiel. aber das ist ja eben auch schon das problem, denn mein leben existiert augenblicklich mehr auf der grundlage des chaos, als ordentlich in einem aktenschrank der schöpfung einsortiert. mein kopf ist so voll, daß am ende bloß luft rauskommt, mangels löchern passender größe...
erst vergangenen montag habe ich meine jahrelange selbstständigkeit aufgegeben und weiß nun nicht so recht, ob ich mich darüber freuen soll, oder nicht. selbstverständlich weiß dabei der clevere teil des inhaltes meiner schädelhöhle, daß diese tatsache freudige luftsprünge wert ist, doch der giftige analysezwerg den ich leider verinnerliche, redet ständig auf mein zwischenhirn ein, es sei eine angelegenheit die dokumentarisch durchgearbeitet werden sollte. wofür auch immer.
das eigentliche problem aber ist, daß dieser nicht gerade unbedeutende schritt geradezu wie eine minimalistische kleinigkeit wirkt, im vergleich zu den vielen anderen dingen, die passieren und passieren werden. ein haufen lebensverändernder sieben meilen schritte, die ich mal eben richtung zukunft renne, ohne mir ernsthaft gedanken über den verbrauch gemacht zu haben.
ein tag wechselt in den nächsten, zettel und listen häufen sich, während sich die häckchen an erledigten aufgaben nicht so schnell vermehren, wie neue und ständige einträge mit dem vermerk "wichtig!". schlafen, essen, trinken, sprechen, einkaufen, packen, telefonieren, verschmelzen zu einem brei aus schläfriger hyperventilation, die augen verdrehen sich und ein unbeschreibliches glücksgefühl liefert sich ein hektisches rennen ums überleben, mit dem wunsch danach, allen menschen dort draußen die haut abzuziehen, um daraus schicke jäckchen für hausschweine zu nähen. ich meine, es ist schon wahrlich schlimm, einen hund, den man irgendwie selbst miterzogen hat in den vergangenen drei jahren, plötzlich susi zu rufen, anstatt toska,
wie er auch eigentlich heißt und noch viel schlimmer wird es,
wenn man gänzlich die sprache vergisst, wie heute im supermarkt, als ich etwas wie "fsfssl" zur verkäuferin sagte und anschließend beschämt verstummte...
und was ich ihnen nun damit sagen will? ich weiß nicht. auf den punkt kommen ist momentan nicht gerade etwas, was ich beherrsche. und deswegen bleibt mir am ende wohl doch nur "the core" zu zitieren: "WIR VERLIEREN STRUKTURELLE INTEGRITÄT!". oder so...
23:30 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Gelesen , Gesehen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (7) | Per Email verschicken
04.10.2007
Von dem, wo hat "Fight Club" geschreibt
zuerst tut der neue besitzer so, als hätte er sich den boden im wohnzimmer noch nie angesehen. nie richtig hingesehen. nicht beim ersten mal, als sie durchs ganze haus gegangen sind. nicht, als der inspektor sie herumgeführt hat. sie hatten die zimmer ausgemessen und den möbelpackern gesagt, wo sie die couch
und das klavier hinstellen sollten, hatten ihre gesamte habe reingeschleppt und nicht ein einziges mal den boden im wohnzimmer angesehen. behaupten sie.
und als sie am ersten morgen nach unten kommen, da steht es,
in den hellen eichenboden gekratzt:
haut ab
manche neuen besitzer tun so, als hätte ihnen da ein freund einen streich gespielt. andere meinen, sie hätten den möbelpackern doch lieber ein trinkgeld geben sollen...

vielen dank dafür, opa! und grüße wurden selbstverständlich
gleich ausgerichtet.
13:25 Veröffentlicht in Blog , Gelesen | Permalink | Kommentarstatus (2) | Per Email verschicken
24.09.2007
Sprachcritic
ich gebe ja zu - ich verwende durchaus schon mal englische ausdrücke, oder gar denglische, mein traum von gänzlicher ignoranz solcher, scheiterte ganz einfach an meiner person und meiner art zu denken und zu agieren. ich finde auch, solange sich das in grenzen hält und nicht dazu ausartet perversitäten wie
"ein must have" und ähnliche sprach-bastarde überall einzubauen, kann man bestens damit leben, ohne permanent mit dem zeigefinger auf die wachtürme des duden zu klettern.
doch in den vergangenen wochen fiel mir ein anderer trendsport der sprachlichen vergewaltigung am deutschsprachigen individuum auf, die produktbezeichnungen des warensortimentes für den alltäglichen gebrauch nämlich, die mir einen gruseligen schauer nach dem anderen über den rücken jagten.
ich meine, es ist schon vollkommen klar, daß "2 towels", zwei handtücher sind, zumindest für einen übersetzungsfähigen menschen, bloß warum heißt das nicht "2 handtücher", bei einem deutschen anbieter und zwar einem, dessen kundschaft eh zu 75% aus hausfrauen besteht? deutschen hausfrauen. warum?
oder "gym bag"! was soll das? klingt "sporttasche" denn so altbacken, oder gar hässlich? ganz davon zu schweigen, daß man dies beim verdrehen bloß eines buchstaben, für einen frauenarztkoffer halten könnte...
"graphic-tee" statt bedrucktes t-shirt, obwohl t-shirt ja eh schon aus dem englischen ist, aber wahrscheinlich ist eben so manches englische mittlerweile auch nicht mehr englisch genug und es muß over-englischt werden. "knitted beanie - gestrickt", was auch immer man damit machen soll, oder wohin sich hinstecken...
ich merke es, ich bin für heute wohl übergereizflutet, werde mich einfach mal besser nur noch teethbrushen und downlegen.
one sheep, two sheep, tree ship, for shift...
00:15 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (13) | Per Email verschicken
12.09.2007
Wie gut sprechen „Bloggisch“?
also, ich besitze kein ausgeprägtes wissen über das, was ich tue, und bei der bild widmet man sich themen, die man nicht einmal buchstabieren kann...

14:14 Veröffentlicht in Blog , Debil , Gelesen | Permalink | Kommentarstatus (10) | Per Email verschicken
10.09.2007
Herbst
da kann es einem doch wirklich vergehen, wenn frau dauernd missverstanden wird, zum beispiel weil frau bloß der ansicht ist, frauen sollten eben nur kinder werfen und speisen zubereiten, anstatt loszuziehen um erfolgreich außerhalb der eigenen küche zu agieren, die tatsache, daß frau selbst eine steile karriere ohne rücksicht auf verluste hingelegt hat, gänzlich ignorierend.
und kaum ist ein wenig ruhe eingekehrt, nach diesem eher skandalös-überflüssigen, statt denkwürdigem buch, schon klettern die doofen kritiker wieder auf die bäume der intoleranz, bloß weil frau der ansicht ist, daß früher nunmal einige dinge besser waren. damals. im dritten reich...
und überhaupt, wer hat denen eigentlich eine eigene meinung erlaubt?
11:00 Veröffentlicht in Debil , Gehört , Gelesen , Kopflastig , Welt | Permalink | Kommentarstatus (7) | Per Email verschicken
07.09.2007
Heute (V)
um ehrlich zu sein, finde ich dieses thema mittlerweile nur noch zum lachen. eine horde wildgewordener scheuklappenträger, regt sich fürchterlich über die eigene dummheit auf, ohne dieser misere auch nur einen funken selbstbeteiligung zuzuschreiben. als wenn man dazu gezwungen würde, sich tagelang in einer schlange vor einem handyshop zu stellen, um etwas zu erwerben, was noch keiner ausprobieren konnte, für einen preis der nunmal üblicherweise verlangt wird, für buntes spielzeug, von dem man noch nicht so recht weiß, ob es überhaupt gewinnbringend sein wird.
dabei mag ich mich keineswegs auf die seite von apple stellen,
die mir eh unsympathisch erscheinen, seit sie versuchen durch knobelverträge die weltherrschaft an sich zu reißen, oder zumindest die beste börsenplatzierung, mir geht es bloß um eins: noch wird keiner dazu gezwungen, etwas käuflich zu erwerben
und es ist kein neues geheimnis, daß technische neuerungen anfänglich mehr kosten, als nach einer weile und einigen technischen verbesserungen. gott wirf hirn vom himmel! geduld! geduld ist alles! ich bin sicher, schon bald wird es das iphone auch beim discounter geben. im doppelpack mit einem schicken wasserkocher...
16:35 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Debil , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken
06.08.2007
Fiebar
hunde machen es ununterbrochen. jede ecke, jeder baum,
die ganze stadt ist mit abertausenden übereinanderliegenden schichten von olifaktorischen marken aus harn gepflastert, welcher terrier, welcher deutsch drahthaar, welcher mops soll da eigentlich noch durchsteigen?
dem hund am nächsten verwandt ist der mensch, auch er ist getrieben davon, seine marken und spuren zu hinterlassen,
überall wird abgelaicht, zugemüllt, rumgemeint, in internetforen, leserbriefen, gästebüchern, vielen scheint es schwerzufallen zuzugeben, dass sie stulle, also ahnungslos sind und dass es besser für sie wäre, wenn sie den schnabel hielten; und sieht diese ganze meinungskakophonie letztlich nicht so aus wie das trottoir vor einem eissalon? ununterbrochen werden kaugummis in münder gestopft, ordentlich durchgekaut und ausgespuckt, und es gibt keinen platz in der stadt, auf dem mehr von diesen armen verlassenen seelen liegen als links und rechts der eingänge der eiswirte - die schnittmenge der kaugummi- und der eisesser scheint ungeheuer groß zu sein; vor mcdonalds, pizzeria oder heeresgeschichtlichem museum z.b. ist weit weniger auswurf zu finden. aus den vormals weißen kautschukklumpen werden in kürzester zeit schwarze plättchen, die vom asphalt zu kratzen sich die straßenreinigungsgeschwader schon gar nicht mehr die mühe machen. zu viele sind es mittlerweile geworden. jedes von ihnen von einem menschlichen individuum, deren einige vielleicht schon tot sind, ein paar gerade verliebt, reiche, kranke, gesunde, arme, arbeitslose, solche mit schlechten hosen, ungezogene, perverse, jedes ein kunstwerk, ein zeugnis des lebens. die tauben hacken - aus respekt? - nicht an ihnen herum, sondern stochern mit großem appetit in nicht minder interessanten menschlichen und sogar noch kreativeren kunstwerken, den kotzesuppen.*
ja, so passiert es schon mal, in den vier bis achtundzwanzig wänden meiner germanischen behausung, daß man sich bei 40°C raumtemperatur in meinem unklimatisierten büro, ein buch und ein kaltes getränk schnappt und sich eine etage tiefer auf die couch begibt, um hitzefrei zu feiern. arbeit kann schließlich warten und nächte sind eben nicht bloß zum schlafen gedacht...
soundtrack: sandra nasic "fever".
*aus "das staubige tier" von tex rubinowitz
18:05 Veröffentlicht in Alltag , Gelesen | Permalink | Kommentarstatus (5) | Per Email verschicken
30.07.2007
Possessed
ein jeder hat andere vorstellungen davon, sich die zeit zu vertreiben. es gibt die verschiedensten dinge, die man tun kann, sei es musik hören, bücher lesen, filme schauen, sex haben, kochen, saufen, bildhauen oder beten, um nur ganz wenige möglichkeiten des zeittotschlagens aufzuzählen, die man selbstverständlich auch alle miteinander vermengen kann.
doch manchmal, ist das ganze zu wenig und es bedarf eben einiges an kreativität, um den eigenen horizont an möglichkeiten zu erweitern.
ich glaube, ich probiere das auch mal. gehe gleich mal zum supermarkt rüber und vollziehe eine aufwändige teufelsaustreibung an der kassiererin. die hat mich letzte woche so böse angeschaut, als ich kein kleingeld hatte, sie wird sicherlich beherrscht von einer finsteren welt. ob es statt des crucifixes ein schraubenzieher tut?
19:00 Veröffentlicht in Debil , Gelesen , Kopflastig , Welt | Permalink | Kommentarstatus (5) | Per Email verschicken
02.07.2007
No iPhone!
es ist die zwei mit dem suffix am ende, in die mich das thema iPhone treibt. auf der einen seite bin ich sowas, wie der personifizierte technikfanatismus, zudem seit über zehn jahren apple-nutzer - auf der anderen besitze ich die fähigkeit dazu, alles was strom verinnerlicht, blasphemisch in grund und boden kritisieren zu können, sobald mir nur bloß ein funken an unfunktionalität auffällt. und da wird es bei dem oben genannten smartphone eben sehr heikel, da ich nicht bloß ein apple-nutzer, sondern auch ein fan dieser marke bin, gleichzeitig aber jegliches technikspielzeug aus der ersten generation verabscheue.
was spricht also dafür? ganz klar, das design natürlich. ein geiles teil mit einem hochauflösenden touchscreen und vielen lustigen und bunten icons, womit man so ziemlich alle mitmenschen in der vollen bahn, oder kirche ziemlich beeindrucken kann, sofern diese ebenfalls auf teuren leuchtkramm mit kommunikationsambitionen stehen. und sonst? nun es kann wohl ziemlich viele dinge, welche auch ein standcomputer kann, bloß minimalistischer und unbequemer. ach, telefonieren kann man damit wohl auch, wie einer der ersten glücklichen käufer zu berichten wußte, seine frau hätte bloß fünf minuten gebraucht und schon wäre sie mit jemanden verbunden gewesen...
und dagegen? unausgereiftheit eben, wie bei jedem anderen und neuen beinahe-prototypen. uneinigkeit und monopolismus bei den tarifen der anbieter. software und spiele wird es möglicherweise irgendwann geben, aber erst dann, wenn sich apple darüber einig werden, mit wem sie geschäftlich kuscheln wollen. und ja, das touchscreen, welches nicht wirklich so reagieren soll, wie man sich das wohl gerne interaktiv schöndenken wollte, wobei ich eh ein totalitärer gegner dessen bin, mit meinen fingerklumpen displays zu beschmieren...
fazit? tun sie, was sie nicht lassen können, ich jedenfalls distanziere mich aber erstmal davon und warte in aller ruhe version zwei ab. oder drei. obwohl von warten eh kaum die rede sein kann. und, hey, am ende kommt es doch sowieso nicht darauf an, womit man kommuniziert, sondern mit wem...

00:35 Veröffentlicht in Alltag , Gehört , Gelesen , Gesehen , Kopflastig , Welt | Permalink | Kommentarstatus (20) | Per Email verschicken
25.05.2007
Bl[o]gott!
wird mal wieder zeit, sich ein wenig mit dem blog an sich auseinander zu setzen, was an dieser stelle schon lange nicht mehr passiert ist:
statistik? seit monaten gleichbleibend, nichts wildes, mehr brauche ich allerdings bei meinen niederen sympathiewerten und meiner konsequenten art der ignoranz eh nicht zu erwarten.
neue erkenntnisse? nein. ich lese wenig und kommentiere kaum. fragen sie mich nicht, warum das so ist, ich bin halt kein wirklich gut funktionierendes glied in einer sogenannten community, inklusive derer aktivitäten.
veränderungen? gerne, solche sind allerdings dieses jahr kaum noch zu erwarten, da zu unrealistisch mangels zeit und antrieb.
und sonst? das übliche. weiterhin landen nur depperte und perverse via google auf dieser seite. ich glaube, sie machen den großteil der statistik aus. ein auszug:
genitalien obduktion
ja, was soll ich sagen? schnappen sie sich ein küchenmesser und legen hand an. oder glauben sie etwa, jemand würde es ihnen vormachen?
nackte friseuse
soll es geben. und was sind sie? ein nackter arbeitsloser?
riesige brustwarzen
jawoll! richtige treckerventile, gell? hätten sie wohl gerne, leider sind sie mit diesem wunsch an dieser adresse ungefähr so falsch, wie ein lebensfrohes rind beim metzger.
spritz mir ins gesicht
was soll eine suchmaschine eigentlich noch alles können?
abstraktes pferd
gesucht von einem psychedelischen reiter?
betrunkenes mädchen video
ich habe mir letztens "blutender perverser video" angeschaut. war nicht übel...
und zu guter letzt - scheissen spiele
ach, gehen sie doch in der kanalisation schnorcheln.
fazit? mir ist schlecht.
17:20 Veröffentlicht in Blog , Debil , Gelesen , Welt | Permalink | Kommentarstatus (14) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
17.04.2007
Herbert - Vorher/Nachher
österreich gehört nicht zu bayern. es ist ist auch keine verlängerung des freistaates. das sei mal klar, nach mehreren tagen in der neuen wahlheimat und geschätzten 150 kilometern spazieren durch wien. das bier in dosen heißt "blech" und sieht verdammt originell aus, als ich fleischwurst an der theke ordere, versucht die verkaufsfrau mir eine frikadelle anzudrehen, denn fleischwurst gibt es nicht, bloß extrawurst. eine lokalität namens "franz" hat das zeug dazu mein stammlokal zu werden, die bedienung ist hyperfreundlich, die biere lecker und kalt, ein gewisser typ namens w. besitzt das potential dazu ein wirklich gerngesehener kumpane zu werden, eine gemeinsame fotosession, festgehalten von der liebsten (o-ton: "zeigt mir eure mittelfinger, bitte!"), hat durchaus das zeug dazu, kultstatus zu erlangen. vor einigen wochen hat es mich fasziniert, diesmal aufgesogen. wien rules.
auch das autofahren hat in österreich eine andere qualität. während in der stadt geheizt wird, wie bei uns auf dem ring, so vorrausschauend wird auf der autobahn gefahren, während bei uns permanent fake-staus entstehen, die eine gebürtige österreicherin durchaus stressen können, wobei man sich selbst wundert, sich in den letzten vielen jahren nicht darüber gewundert zu haben, fließt der verkehr dort einfach. stop and go, ganz germanisch, gänzlich überflüßig, dort nicht existent.
steinheim in hessen bei hanau ist bemerkenswert süß. ebenso so manch einwohner, wie der phil zum beispiel, den man statt im erdbau, in einer art penthouse im dachgeschoss vorfindet. großzügig, charmant, freundlich, zuvorkommend. danke an dieser stelle, für eine art von gastfreundschaft, die man eher selten, bis gar nicht erlebt.
die lesung ist eine sache für sich. die julia ist großartig und es hat nichts damit zu tun, daß sie meine freundin ist. hätte ich sie zum ersten mal im leben gesehen und gehört, würde ich es ebenfalls so empfinden. german psycho ist keine neuigkeit in meinem leben: cool, menschlich (ob man es glaubt, oder nicht), witzig, seine texte denkwürdig, nicht unbedingt der brüller für ein publikum, welches ihn nicht kennt. das war beabsichtigt. trotzdem wunderbar. phil seziert einen hering, sir parker witzelt aus seinem leben, das ist großartig. nessy und das turnschuhmädel erzählen trauriges und lustiges, pointiertes und wirres. alles gut. bloß ich...
...scheitere. das provisorium meiner zukünftiger zähne in meinem mund fühlt sich schrecklich an und läßt mich nicht wirklich sprechen können. mir bleibt die spucke weg, weil ich mir blöderweise einbilde, bier wäre flüßiger als wasser. ich zittere und weiß genau, die bekloppte abmachung, GP würde sich fein anziehen und meine wenigkeit in abgewrackten skaterklamotten auftauchen nur unsinnig dumm wäre. während andere versuchen es mir auszureden, weiß ich selbst gescheitert zu sein. mal sehen, vielleicht wird das bei einer weiteren lesung besser.
es folgt ein weiterer und denkwürdger tag. ein abschied voller hoffnung, eine nachdenkliche fahrt, ein schlechtes gewissen, ein vergessenes filofax, eine entfernte liebe, die eine solche nicht bleiben soll.
das wird sie auch nicht, weil ich eh die liebe fürs wichtigste halte. und der ganze rest? mir egal, früher, oder später zerfallen wir eh zu staub...
00:25 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Debil , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (18) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
10.04.2007
Soundcheck für eine Öffentliche Lesung
falls sie irgendwann zum ersten mal vor publikum lesen sollten, nehmen sie sich bitte diese übungstips zu herzen, schließlich stammen sie von mir.
1. suchen sie sich werke aus, die möglichst kompliziert sind und so alt, daß sie sich nicht einmal selbst daran erinnern können, diese zeilen je verfasst zu haben, oder zumindest wenn, dann im suff.
2. schreien sie jedesmal laut „scheiße!“, wenn sie sich versprechen, ganz gleich wo sie sich gerade befinden, selbst wenn es mitten unter spaziergängern auf der donauinsel ist.
(ich überlege übrigens ernsthaft diese unsitte ins programm einzubauen.)
3. zusätzlich kann es hilfreich sein, die anzahl der herausgekotzten schimpfwörter zu verdreifachen, muß aber nicht.
4. machen sie sich in kurzen pausen ablenkende gedanken, zum beispiel: „oh gott! es werden nur menschen kommen, die mich hassen, womöglich werde ich sogar tätlich angegriffen!“ oder „was wird wohl mein hausarzt sagen, wenn ich schon wieder mit einem nervenzusammenbruch ankomme?“.
5. drucken sie sich grundsätzlich mehrere exemplare ihrer vorlagen aus, es könnte passieren, daß diverse kopien zufällig verbrennen, oder im polternden lkw der müllabfuhr landen.
6. sexverbot! es ist äußerst schwierig dabei auch noch emotionales vorlesen zu üben.
7. punkt 6 gilt übrigens auch für übungen während des essens.
8. machen sie sich keine illusionen, das publikum wird NICHT nackt sein.
9. sorgen sie für genügend alkohol im haus, alternativ gehen sie aus.

23:55 Veröffentlicht in Blog , Debil , Gehört , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (14) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
17.03.2007
Lesungen werden veranstaltet und besucht, weil man auf ihnen die Autoren live erleben kann...
nun ja, was bleibt noch großartig zu sagen? falls sie nicht ganz normal sind und auch noch gerne geld ausgeben, um sich seelisch und moralisch quälen zu lassen, dann raus mit dem terminkalender und vorgemerkt:

detailierte info
bloglesungen
proviant
soundtrack
21:20 Veröffentlicht in Blog , Gelesen , Lesung | Permalink | Kommentarstatus (7) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
21.02.2007
Interaktives Diarium
die logisch abstrakte symbolverarbeitung unserer gehirnleistung, ist irgendwie ein äußerst komplexes unding. ich weiß zwar nicht, wie das bei ihnen ist, bei mir zumindest ist es jedenfalls so. ernsthafte gedanken dreschen auf spaßvolle ideen ein, realitätsbezogene themen schimpfen über den abstrus-fiktiven irrsinn und umgekehrt. tut man es für sich, oder für andere? versucht man dazuzugehören, oder dagegen zu schwimmen?
ist das ganze eine gegenbewegung, oder eine fusion?
kreativität ist nicht unbedingt angeboren oder erblich, ebenso sind geschmäcker verschieden und so breit gefächert, wie die zahl der im ozean umherschwimmenden organismen. ein jeder möchte einzigartig sein, irgendwie ist das auch so, nur muß das nicht unbedingt immer etwas gutes sein.
ich schreibe, weil es mir spaß macht und weil es meinen kopf frei macht. ob die tatsache, daß jemand wie ich schreibt, gut ist, oder schlecht, sei mal dahingestellt, ich tue es in erster linie für mich und nicht für andere, oder um aufmerksamkeit zu erlangen, das liegt mir fern. kreativbetrunken, ist durch und durch ein spontanes werk, von was auch immer. ich setze mich hin und schreibe, in den meisten fällen überhaupt ohne grundidee, diese entwickelt sich satz für satz. ich notiere mir beinahe nichts, und selbst wenn, verwende ich es nie. manchmal habe ich grandiose ideen wenn ich unterwegs bin, doch bis ich zum schreiben komme, habe ich sie längst vergessen. schreibe ich einen längeren eintrag und werde mit diesem nicht fertig vor dem schlafen, lösche ich ihn, weil ich am nächsten tag wieder gänzlich andere sachen im kopf habe und ihn unmöglich fortsetzen kann. was ich sagen will, ist folgendes: es ist mein hobby, bereits lange schon, noch bevor es blogs gegeben hat, habe ich notizblöcke vollgeschrieben, im netz habe ich nur begonnen zu schreiben, weil ich eh die meisten tage vor computern sitze. ich erwarte von dieser tätigkeit nichts, wurde dennoch mit unbezahlbarem beschenkt. was kommentare angeht, so freue ich mich natürlich darüber, vorallem wenn sie informativ oder lustig sind, würde allerdings niemand kommentieren und niemand meine seite besuchen, würde sie trotzdem und exakt so wie sie ist existieren.
sie merken es schon? heute ist mal wieder die sogenannte blogosphäre dran, über die ich mich auslassen muß, weil wieder einmal diskussionen und streitereien geführt werden, die so unnötig sind, wie die frage nach dem sinn der erdanziehungskraft. menschen sind eben menschen, verschieden, andersdenkend, dumm, intelligent, logisch, eingebildet, verdreht, gütig, sinnvoll und -los, dümmlich, pervers, anständig, verlogen, großzügig, ideenreich, faul, belesen, unerfahren, weise, ehrgeizig und was auch immer. menschen halt. diese diskussion wird schon seit jahrhunderten geführt und führt zu nichts, außer der erkenntnis, daß jeder einzelne nunmal ein individuum ist. verstehen sie was ich meine? menschen sind eben nur menschen, auch online...
dieses ganze gerede über "web 2.0", "gute" und "schlechte" blogs, aussagekräftige und -lose kommentare, geht mir heftigst auf die nerven, weil ich das problem einfach nicht verstehe. selbstverständlich begegnet man im internet vollidioten, bloß, das tut man im supermarkt und beim bäcker ebenfalls. was ist bitte daran neu, daß manche eben totalitär dumm durch das leben titschen und andere eben mal gerne ein buch lesen? die antwort darauf findet man sicher nicht im internet, sondern im eigenen verstand.
ich persönlich werde selbstverständlich mit der sache weitermachen, die ich eigentlich bloß "schreiben" nenne, ganz gleich, ob es jemand wahrnimmt, oder nicht, weil es mir irgendwie egal ist. ich bin nicht gut und ich bin nicht schlecht, doch ich tue es im grunde eh bloß für mich selbst.
sie dürfen zuschauen, falls sie wollen, das ist schon alles und der gipfel der erleuchtung ist: wem die vorstellung nicht gefällt, der ist nur einen mausklick davon entfernt, diese unbeschadet und sofortig verlassen zu können.
so sei es
21:45 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Gelesen , Kopflastig , Welt | Permalink | Kommentarstatus (6) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
08.02.2007
Wartezimmer-Romantik
heute, 08:57h, ich betrete die praxis eines spezialisten, meines beines wegen, habe um 09:00h einen termin. die unbeschreiblich hässliche und unfreundliche arzthelferin verweist mich ins wartezimmer, verdreht dabei meinen nachnamen so sehr, daß ich beinahe glaube eine neue identität angenommen zu haben. ich weiß, es ist nicht gerade ein allerweltsname, aber es sind bloß sechs buchstaben - falls man lesen kann und über ein halbwegs funktionierendes gehirn verfügt, sollte es meiner meinung nach kein problem sein, diesen auszusprechen oder vorzulesen. ist schon paradox, wenn beschränkte einen beruf ausüben, in dem es darum geht schriftlich niedergelegte informationen zu verarbeiten, während sie nicht einmal aneinander gereihte buchstaben entziffern können...
wie ich erfahre, ist diese praxis neu. irgendwie glaube ich das auch, zudem muß der arzt ziemlich gut verdienen, ich befinde mich nämlich nicht in einem typischen wartezimmer, sondern in einem edlen penthouse. riesige glasflächen, keine stühle, sondern richtig bequeme ledersessel, ein brunnen in der mitte. würde mein fuß nicht so stark schmerzen, würde ich mich glatt wohlfühlen. naja, und wäre es nicht ein merkwürdiges gefühl, mit meinen 32,7 zwischen lauter alten und stöhnend gebrächlichen menschen zu sitzen...
trotz eines ausgemachten terminus für 09:00h, muß ich tatsächlich bis nach 11:30h warten. ich lese drei ganze ausgaben cosmopolitan, muß am ende die augen schließen und an meine liebste denken, aus angst spontan schwul zu werden. was es alles so gibt! mit diamanten versetzte hunde-klamotten, handys aus plüsch, kerzen in penisform. fehlt bloß noch ein kondom mit frikadellengeschmack. ich entdecke zudem einen artikel über das bloggen - wir sind alle web 2.0. irgendwie fühle ich mich zwar nicht so (und wie fühlt man sich dann überhaupt?), aber wenn die meinen. journalisten sind halt in vielen fällen sehr intelligente menschen, die sich zudem viel einbilden können. oft zu viel...
der arzt ist recht nett, findet allerdings nichts, erzählt etwas von "rheumatisch, vermutlich". prima, ich hätte mich gleich mit den alten und gebrächlichen menschen vorhin anfreunden sollen, um mit ihnen partys im altersheim feiern zu können, inklusive bingo. zombie karneval ad parkinson.
wieder am empfang spricht die hässliche hexe meinen namen erneut falsch aus und anders als noch vorhin, ich fühle mich tschechisch. kurzerhand nehme ich den kugelschreiber von der theke und steche diesen in ihr linkes auge. sie fällt japsend um und stottert etwas von "warum?".
ich werde sie im krankenhaus besuchen und ihr unterricht im lesen geben. ich hoffe bloß für sie, daß ihr rechtes auge konzentriert arbeitet...
15:45 Veröffentlicht in Alltag , Gelesen , Kopflastig , Träume | Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
07.02.2007
Angstfrei
gestern, cirka 12:57h, telefon klingelt. es ist m.², ein guter freund, ein leicht verrückter. ich wundere mich, weil es die letzte zeit still um ihn geworden ist, da er und seine neueste ehefrau ein kind erwarten und er somit eher unverfügbar ist. er ist unter anderem musiker, ich kümmere mich zum teil um die belange seiner band, die nicht gerade unerfolgreich seit einigen jahren ordentlich und ausgebucht umsatz macht.
m.²: moin, hömma, wir müßten da ein paar sachen am layout ändern, kannst du das vielleicht mal bei mir machen und mir gleich das programm erklären?
ich: ähh, soll euer baby nicht die tage kommen? da willst du ausgerechnet jetzt mit mir vor dem rechner hocken?
m.²: ja, eigentlich sollte es heute kommen, aber noch ist es nicht da und das layout ist dringend und wichtig.
ich: tja, mein fuß ist kaputt und die ärzte haben noch nicht rausgefunden was das ist, ich kann kein auto fahren.
m.²: ist doch kein problem, ich hole dich ab und bringe dich wieder heim.
ich: ähm, und deine a.? die läßt du allein? was ist wenn sie die wehen bekommt?
m.²: ahh, das klappt schon.
ich merke es schon, ein totalitärer realitätsverlust kurz vor der mutation zum männlichen elternteil. mir persönlich wird angst und bange. ich stelle mir vor, a. schreit plötzlich quer durch die wohnung, m.² ist wie immer ein wenig chaotisch und hilflos, ich muß den geburtshelfer spielen. ich sehe mich schon zermatscht und mit allen möglichen körperflüßigkeiten verschmiert auf dem boden hocken, neben mir auf dem wohnzimmerteppich ein ohnmächtiger m.², die nabelschnur hängt zwischen meinen zähnen, ich mußte sie durchbeissen. a. stöhnt etwas von "sterben", ich halte verwirrt das baby verkehrtrum, das szenario ist verstörender als jedes bereits hier beschriebene massaker. und das alles bloß wegen dem layout. mir wird schlecht.
heute, cirka 09:37h, telefon klingelt.
m.²: wir müßen unsere sitzung verschieben, das baby ist da!
ich: ja, herzlichen! aber eins muß ich kurz loswerden, meinst du nicht, es wäre eine riesige schnapsidee gewesen, mich ausgerechnet gestern darum zu fragen?
m.²: ja, irgendwie schon...
warum bin ich eigentlich meist nur von spinnern umgeben? weil ich selbst einer bin? egal, hauptsache, ich muß den kinderkrieg-terror nicht erleben. nichts dagegen, wenn es um mein eigenes kind mit meiner liebsten ginge, aber andere sollen bitte gefälligst ihren mutterkuchen für sich behalten. es hatte durchaus seine gründe, warum ich mit medizin nie etwas zu tun haben wollte. ich und fremde körperflüßigkeiten, das verhält sich wie ein sternekoch gegenüber karkelaken. a great declaration of war...
jetzt kann ich angstfrei entspannen, den fuß hochlegen und hoffen, daß ich nicht schon wieder patenonkel werde. ich glaube, ich lese jetzt weiter in meinem buch. soll ich ihnen was vorlesen?
[als er das nächstemal aufwachte, fand er sich in einem bett in einem kleinen zimmer wieder, dessen flächen allesamt cremefarben gestrichen waren. tür, wände und decke, das fußende des gitterbetts, die gitterstäbe vor dem einzigen fenster und die wolken am himmel dahinter - alles war cremefarben. nur die farbe des fußbodens wußte er nicht, weil der raum so klein war und weil ihn etwas auf dem bett festhielt. er hob den kopf, reckte den hals und sah, daß brust und beine mit zwei breiten schwarzen gurten fixiert worden waren, die wie sitzgurte im auto schlossen. wenn er den kopf hob, brannten die nackenmuskeln, die gebrochenen rippen verschoben sich und knackten in der brust, also legte er sich wieder hin und ließ sich von seinen allgemeinen schmerzen trösten und besänftigen. er war jetzt ruhiger und auf fast frivole weise heiter. der schwarze strudel seiner alpträume hatte nachgelassen, und allmählich fand er das idiotische seiner situation unterhaltsam.]
(aus "der sterne tennisbälle" von stephen fry.)
13:00 Veröffentlicht in Alltag , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (2) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
06.02.2007
SID 07
heute ist safer internet day. was das heißt? meiden sie heute besser diese seite. schützen sie ihre kinder grundsätzlich vor den hier befindlichen inhalten. warnen sie ihre verwndtschaft und deren bekannte. gründen sie eine ehrenamtliche initiative gegen den autor. gehen sie auf die straße und demonstrieren, vielleicht sogar vor dem europaparlament. bauen sie schon einmal den scheiterhaufen auf. beten sie.
und der unverbesserliche rest? der kann bleiben. ich werde mir nachher vielleicht ein wenig blut aus dem ärmel schütteln. warum auch nicht? schon die bibel hat uns vorgemacht, wie man möglichst bestialisch ziemlich viele leute um die ecke bringt, da werde ich ja wohl auch manchmal ein paar kleine lichter ausknipsen dürfen. selbstverständlich bloß buchstäblich.
leider...
ave satanas.
12:25 Veröffentlicht in Blog , Debil , Gelesen , Welt | Permalink | Kommentarstatus (9) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
25.01.2007
Die Axt
zurück zum alltag, werter herr. besprochen ist alles, wer sterbenswürdig ist, wissen wir ebenfalls. der phil ist zwar auch ein großartiger metzger, allerdings haben sie damals die chrom-geschichte angefangen und machen jetzt gefälligst weiter, diese ist nämlich unaufhaltsam.
ich habe gesprochen.
21:12 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Gelesen | Permalink | Kommentarstatus (1) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
22.01.2007
Blogistik
wissen sie, ich betrachte die statistiken meiner seite eher seltener, einen groben überblick habe ich allerdings trotzdem.
in den letzten monaten ist es mehr geworden, also mehr besucher, meine ich, nur, was ist denn da losgewesen?

ich weiß es und kann mir an dieser stelle einfach nicht ein kurzes und herzliches fuck you! verkneifen, inklusive eines kurzen gehen sie woanders spielen...
und wo wir schon bei blog-themen sind, hier wieder einmal eine kurze auswertung der suchanfragen, die weitere depperte auf kreativbetrunken führten:
brett mit rostigen nägeln
legen sie sich hin, machen sie es sich bequem, die nägel sind übrigens gänzlich unhygienisch, ich bin sicher es ist ihnen allerdings egal. zumindest ist es mir...
ältere frau grosse mächtige brüst warze
ich bin sicher, ihr deutsch-kurs hat etwas gebracht... etwas... wenn sie sich allerdings einen kloppen wollen, dann bleiben sie a) meiner seite fern und b) tippen einfach "porno" in die suchmaske.
werbal
puchstapieren sie mal was et...
a m o k
wozu die leerzeichen? zügern sie noch?
ehefrau benutzt und gefickt
ich bin sicher, daß jemand, der solche hirnrissige und perverse scheiße bei google eingibt, noch nie in seinem leben auch nur die letzte dorfschlampe anfassen durfte. kaufen sie sich einen loli und führen ihn sich ein. dann stinken sie wenigstens nicht mehr so nach scheiße...
und
tödliche autounfälle nrw
ich glaube, da will mich jemand tot sehen...
was auch immer, schönen tag noch.
17:30 Veröffentlicht in Blog , Debil , Gelesen , Welt | Permalink | Kommentarstatus (8) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
06.01.2007
Klamsch 1.0
heute morgen, 08:27h. meine augen sind völlig verklebt, doch irgendwie finde ich (um mich herumtastend) trotzdem das telefon. oberste taste links, kurzwahlspeicher, die liebste wecken. es klappt. äh, ich meine, sie wird wach...
08: 57h. ich stehe unter der dusche und kann mich nicht entscheiden ob ich müde oder geil bin. kurzerhand täusche ich mir selbst einen orgasmus vor. sie müßen es sich jedoch nicht wirklich bildlich vorstellen, wie ich gähnend beschliesse die flüßigkeit bei mir zu behalten...
09:30h. ich trinke ein glas gemüsesaft, denn nach frühstücken ist mir nicht. die letzte zeit esse ich an einem tag verteilt so viel, wie andere als snack kurz zwischendurch. gut, ich habe noch nie viel gegessen, doch augenblicklich ist es leicht extrem. sagen wir es so, wären sie mein gastgeber, hätten sie kaum ausgaben...
09:45h. die klamottenfrage erübrigt sich. ich bin heute kühl (auf das wort "cool" möchte ich verzichten) und lässig. ganz in schwarz (bin ja langweiliger werber), skateschuhe, jack wolfskin hose, ein longsleeve von hugo (draußen sind es 12°C, im januar!), zudem die silberne zenith am handgelenk und zwei bestimmte ringe an den fingern, von denen nur drei existieren. ich fühle mich einzigartig, was ich wohl auch bin. ob das jetzt negativ oder positiv ist, das weiß ich allerdings nicht zu beantworten. ich glaube eher einzigartig bescheuert...
10:00h. ich gebe vollgas, mit der leisen hoffnung keine radarblitzer zu erwischen, es regnet und die meisten führerscheinbesitzer, die wohl die prüfer bestechen mußten, um diesen zu bekommen, fahren als ob glatteis herrschte. ich überhole cirka fünfzehn fahrzeuge und befinde mich nach nur zehn minuten wahnsinn in der agentur. selbstverständlich als einziger. macht aber eigentlich nichts, ich möchte eh bloß nur ein paar daten kopieren, damit mein sonntag nicht so langweilig wird und ich mich halt nicht mit dummsinn beschäftigen muß. privatem zum beispiel (sarkasmusmodus 8.0)...
11:00h. wieder daheim. ich versuche e-mails zu lesen, was aber nicht geht, weil ich keine bekommen habe. irgendwie logisch...
11:30h. ich verlasse wieder das haus, um ein paar dinge zu besorgen. wichtigkeitsfaktor hoch zehn. selbstverständlich finde ich bloß ein teil von dreien, die ich im hinterkopf habe. am ende rase ich noch mit höchstgeschwindigkeit zu der allerletzten möglichkeit, die mir bekannt ist, wo mir eine hässliche gesichtswarzenträgerin, zwei minuten vor 13:00h die türe vor der nase verschließt. muß wohl schön sein, wenn man umsatz nicht nötig hat. irgendwann lasse ich mir einen überdimesionalen fleischwolf bauen. einen verchromten selbstverständlich. vielleicht wird exakt sie diesen einweihen...
13:15h. ich stehe vor meiner haustüre und traue meinen augen nicht. auf den stufen steht ein kleines päckchen, welches ich sehnsüchtig erwartet habe. dazu sei erwähnt, ich wohne in der hauptstraße und so ziemlich ein jeder, der einkaufen geht, ganz zwangsläufig an meiner haustüre vorbei geht. samstags sind das viele menschen, es wäre ein leichtes, es einfach mitzunehmen. außerdem regnet es, die besagte sendung ist durchnäßt. sollten sie kommenden montag einen fiesen bericht über einen toten briefträger hören, dem ganz langsam alle körperteile mit einer rostigen säge entfernt wurden, angefangen bei den zehen, dann wissen sie bescheid...
14:00h. ich öffne das päckchen. alles unversehrt. ein geruch umgibt mich, der mir den verstand raubt, ungebremst falle ich auf die couch und stecke meinen kopf in die sendung. hätte mich jemand dabei beobachtet, ich würde augenblicklich eine zwangsjacke geschenkt bekommen, und selbst darin würde ich immer noch fröhlich und glücklich sein, zudem laut lachen, weil ich nicht wußte, daß man auch kühe per post verschicken kann... ackackack
14:57h. ich kaue eine rohe kohlrabi, trage ein wohlriechendes t-shirt und lerne eine weitere sprache, da mein päckchen unter anderem ein wörterbuch enthielt. bildung kann nie schaden, lassen sie sich das gesagt haben.
16:00h, jetzt. ich öffne eine flasche bier, lege die beine hoch und freue mich. draußen regnet es, so bleibe ich heute drin. was soll ich auch draußen? da überkommt mich eh wieder hass...
hier ist heute halt gigritzpotschn.
16:00 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (2) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
01.01.2007
Für Dich...
...weil du genau weißt was ich damit meine und weil du eh unbegrenzt in meinen kopf schauen kannst. und weil du dinge kennst, die niemand sonst kennt, weil ich zum ersten mal eine wahre beichte meines lebens abgegeben habe. danke, daß es dich gibt, du* wundervolles wesen!

*duzen OFF
20:15 Veröffentlicht in Alltag , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (1) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
30.12.2006
Epilog 2006
ich möchte sie an dieser stelle auf den eintrag des werten herrn phil hinweisen, der mich sehr bewegt hat. wissen sie, ich werde den teufel tun und ihnen sagen um welchen satz es sich gehandelt hat, denn im großen und ganzen war es nicht bloß ein satz, es war eher die erkenntnis an sich, und die muß schließlich jeder für sich selbst finden. wie sie sehen können, hat es bei mir knappe 33 jahre gedauert.
jetzt verstehen sie mich allerdings nicht falsch und denken, ich wäre jetzt weise geworden, ich weiß DAS wird eher nie geschehen, nein, es handelt sich bloß um einen sehr wichtigen prozess, der stattgefunden hat und aus dem ich ein fazit ziehen konnte, welches so kristallklar ist, daß es mich beinahe zerlegt. eine kleine, aber sehr wichtige erleuchtung.
das jahr 2006 geht dahin, es ist die zeit, in der sich viele menschen wichtige dinge vornehmen, bloß um das eigene gewissen zu beruhigen und um diese vorhaben später doch nicht einzuhalten und sich mit jenem gespielten lächeln herauszureden. ich tue solche dinge nicht. gute vorhaben kann man an jedem tag haben und durchsetzen, da braucht man keinen letzten tag des kalenders für...
es kommt das jahr mit der 7 darin, meiner lieblingszahl. es wird unser jahr. und wissen sie warum? weil das eine natürliche und positive zahl ist. und weil ich das so im gefühl habe. und weil ich diese zahl unter meiner haut trage. zudem ist es beinahe verrückt, aber eben habe ich rausgefunden, sie stünde auf dem wappen eines wiener stadtteils. das ist zu viel, als das es sich dabei um einen zufall handeln könnte. alle indizien sprechen für die besagte erleuchtung.
ich wünsche meiner leserschaft alles gute und vergnügtes feiern. lassen sie sich fallen und vertrauen einfach dem landeplatz. das ziel erscheint manchmal so fern, ist aber doch zum greifen nah. und wenn ihnen jemand eine liste mit guten vorhaben fürs neue jahr vortragen sollte, dann hauen sie ihm einfach in die fresse...
ihr herr ad
12:41 Veröffentlicht in Alltag , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (12) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
26.12.2006
Unbedachte Zitation
wissen sie - wer oder was auch immer sie sind - sie sollten sich vorsehen. ich wurde auf ihren eintrag hingewiesen und habe mich doch recht wundern müßen. hat ihnen jemand luft mit einer pumpe ins ohr geblasen? oder sind sie bloß oft mit dem kopf aufgeschlagen? beides? könnte ihnen durchaus noch passieren...
folgendes: sie beschweren sich über wichsvorlagen? hallo? piept es zwischen den ohren, oder muß ich mit einer axt nachhelfen? tausend tittenbilder, geschmacklos gesetztes layout, bescheuerte texte, vulgäre titel. und sie beklagen sich über sexuelle inhalte? wissen sie, fragen sie meine liebste, ich bin wahrlich ein netter mensch, aber ich sage ihnen eins - wenn der zitat meiner echten vergangenheit aus ihrem möchtegern literarischen keller, der zwischen wörtern wie "wichsvorlage" und "ohren des superhelden" nicht verschwindet, werden wir sie besuchen.
die chromaxt und ich...
sie kennen mich nicht, ich habe keine ahnung wie gering ihr iq ist, ein normaler erwachsener mensch nämlich, der über ein wenig bildung, benehmen und erfahrung verfügt, hat meiner ansicht nach eine goldene regel im hinterkopf: nicht hinter dem rücken anderer und schon garnicht unbekannterweise namentlichen dummsinn zu verzapfen. zudem - nennen sie mich von mir aus eitel - habe ich etwas dagegen, wenn meine texte kopiert und ohne mein wissen irgendwo veröffentlicht werden und mit schmudeligen inhalten in verbindung gebracht werden, denn würden sie meine art überhaupt verstehen, so würden sie in dem kopierten material kaum etwas anstößiges finden. wie gesagt, wenn sie es verstehen würden...
tun sie sich den gafallen - ich habe keinen einzigen kommentar bei ihnen entdeckt - sie haben es einfach nicht drauf, spielen sie was anderes als buchstaben und menschen zu beleidigen...
mit einem freundlichen fuck off und mit zuckerhäubchen oben drauf,
ihr herr ad
16:49 Veröffentlicht in Blog , Gelesen , Gesehen | Permalink | Kommentarstatus (7) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
14.12.2006
Artikel des Tages!
wissen sie, ich lache sehr gerne. und wissen sie, fragen sie die julia, ich habe auch lustiges sehr gerne. ach, paperlapap, ich bin der quatschkopf vor dem herren. doch es gehört einiges dazu, um mich zum lachen zu bringen. mit einem blondinenwitz können sie gleich asyl in fremden ländern beantragen, da kann ich nichts mit anfangen, ich bestehe da eher auf kreativeres. wenn es allerdings darum geht, bei mir einen utopischen lachanfall auszulösen, bei dem ich mich beinahe sabbernd in kleinste bröckchen auflöse, während ich vom sessel falle und vor lachen drohe zu ersticken, dann muß diese kreativität mit ordentlich viel talent gewürzt sein. mit diesem ist der werte phil reichlich gesegnet.
und ich suche mir nun ein sauerstoffzelt...
17:53 Veröffentlicht in Blog , Debil , Gelesen | Permalink | Kommentarstatus (3) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
21.11.2006
Politischer Aufsatz mit Gastautoren (III)
17:58 Veröffentlicht in Blog , Gelesen , Kopflastig , Welt | Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
12.10.2006
Papier ist aus Holz
ich wurde wieder wie ein hund mit holz beworfen, aber da es sich in dem falle des werfers um unsere reizende heldin handelt, lasse ich selbstverständlich die zunge raushängen und verkneife mir das bellen. doch vorher schneide ich mir noch kurz zwei scheiben vom "knüppelbrot" ab, welches ich vorhin käuflich erworben habe, selbstverständlich bloß wegen des namens...
ein buch, das mein leben verändert hat
keine ahnung ob es mich verändert hat, es wirkte aber zumindest sehr prägnant, weil es mir bewies, daß ich nicht der einzige bin, der sarkastischen mordszenarien humoristisches abgewinnen kann. "american psycho" von bret easton ellis.
bücher, die ich mehr als einmal gelesen habe
das wären zu viele um aufgelistet zu werden, vorallem weil ich die angewohnheit habe ein gutes buch in mehreren sprachen zu lesen. spontan fällt mir gerade eine dreifache lesung von "fuck machine" des großartigen charles bukowski ein.
bücher, die ich auf einer einsamen insel gern bei mir hätte
auf einer einsamen insel würde ich eher wert darauf legen etwas zum essen und trinken zu haben und auf die möglichkeit feuer entfachen zu können. im notfall würde ich selbst eins schreiben. es hätte den vorteil, das es keiner außer mir selbst lesen müßte...
bücher, die mich zum lachen gebracht haben
viele. spontan erinnere ich mich an "the water-method man" ("die wilde geschichte vom wassertrinker") von john irving, wobei ich bei einem kapitel beinahe gebrüllt habe vor lachen, was zum streit mit meiner damaligen partnerin geführt hat, weil sie sich beim fernsehschauen gestört fühlte...
bücher, die mich zum weinen gebracht haben
"microsoft office powerpoint", bereits bei der inhaltsangabe...
ein buch, das hätte geschrieben werden sollen
"wie leite ich ein seminar vor gähnenden volontären, ohne selbst anwesend zu sein" von mir selbst.
ein buch, das nie hätte geschrieben werden sollen
"die bibel"
ein buch, das ich gerade lese
"der arschloch-faktor" von robert sutton. hat keinen besonderen grund...
ein buch, das ich schon immer mal lesen wollte
gibt es nicht, wenn mich etwas interessiert dann kaufe ich es und lese es dann eben.
so, wie immer gilt, ich werfe nicht weiter, oder doch, allerdings nicht namentlich. wer will, der soll. wer nicht, soll es einfach lassen. schönen tag noch!
12:00 Veröffentlicht in Blog , Gelesen | Permalink | Kommentarstatus (9) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
13.09.2006
Das ist kein Stock, das iss`a Baum!
in elegantem bogen auf mich zufliegend aufgefangen, hier ein stöckchen von der großartigen, einzigartigen, wunderbaren und immer bezaubernden julia, die dieses ungetüm ebenfalls um die ohren geschmissen bekommen hat.
1. Trägst du Unterwäsche? Wenn ja, welche?
wer denkt sich eigentlich solche fragen aus? jemand, der keine unterwäsche trägt? ich hatte mal einen mitarbeiter, der nach folgenschwerem drogen und alkoholkonsum, am nächsten morgen vergas die erwähnten anzuziehen und sich sein bestes stück deftigst im reißverschluß seiner hose einklemmte bis zerriss. er war folglich 14 tage krankgeschrieben. mich schüttelt es bis heute, beim bloßen gedanken daran. selbstverständlich trage ich solche, vorzugsweise hilfiger, täglich frisch.
2. Weißt du, wie man die BH-Größe misst?
nein, keine ahnung. ich bin ein mann, der noch nie auf die idee gekommen ist, seiner partnerin sowas zu kaufen, weil ich das für ein abgedroschenes klischee halte. hübsche brüste sind eben hübsche brüste, eine trockene größenbezeichnung mag dabei mein sinnesempfinden stören.
3. Was ist deine Lieblingseissorte?
ich habe keine, ich mag eis nicht sonderlich. einmal im jahr vielleicht, weil ich da womöglich gerade unterzuckert bin. eine sorte kann ich daher nicht nennen, da ich sogar bei festlichen begegnungen mit menschen aus der oberen zehntausendschicht, grundsätzlich ein dessert ablehne. ich bin kein süßer...
4. Duschen oder baden?
beides. duschen die woche über, sonntags baden. ein tägliches und nicht wegzudenkendes ritual.
5. Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
beides, kommt nur darauf an wo. als ich eine zeitlang im hässlichen ruhrpot verbrachte, war mir beides mehr oder weniger egal, zwischen trinkhallen und besoffenen asozialen. irgendwo im zentralmassiv in frankreich wiederrum, sah meine begeisterung dafür schon gänzlich anders aus...
6. Welche 3 Dinge hast du immer bei dir, wenn du unterwegs bist?
schlüsselbund, portemannaie, kleidung
7. Donald Duck oder Mickey Mouse?
clever & smart
8. Welche Zahnpasta benutzt du?
äh, nicht die, die mir von der hausfrau meines zahnarztes empfohlen wurde. meridol. hat keinen besonderen grund.
9. Rechts- oder Linkshänder?
rechtshänder, mit links kann ich nicht einmal onanieren...
10. Singst du unter der Dusche?
nein. ich höre mich nicht gerne selbst...
11. Redest du mit deinen Haustieren?
ich habe keine. als es der fall war, tat ich das allerdings. haben sie schonmal einen tierhalter gesehen, der seinen besten tierischen freund anschweigt, sofern er nicht stumm ist?
12. Kennst du die richtigen Namen deiner Email-Freunde?
was sind email-freunde? ich kenne nur freunde und bekannte und dabei selbstverständlich ihre namen. das ist bestimmt wieder so eine "web 2.0" geschichte, mit leuten in den hauptrollen, die auf hundertfachen ebenen versuchen mit sinnlosen aussagen und "lustigen" bildchen, oder pps-dateien kommunikativ zu agieren. sowas landet bei mir ungelesen im papierkorb. wenn es hoch kommt, schreibe ich zwei private mails pro woche. sonst existieren hier keine "messenger", "icqs" oder "chats", das blog und das telefon, sind meine einzigen elektronischen kommunikationsformen. ich kann mich nicht einmal daran erinnern, wann ich das letzte mal eine sms geschrieben habe. ich glaube vor mehr als zwölf monaten, als ich eine autopanne irgendwo in der schweiz hatte...
13. Hattest du mal ein pinkfarbenes Kleidungsstück?
vielleicht als baby, sonst näh...
14. Beißt du dir in die Lippe, wenn du nervös bist?
was ist das "nervös"?
15. Frühaufsteher oder Nachteule?
beides. ich brauche nur sehr wenig schlaf. ich gehe sehr spät ins bett und stehe sehr früh auf. 00:30h bis 06:00h reicht mir, am wochenende etwas länger. ich habe allerdings nie behauptet normal zu sein, wie auch immer die definition dafür lauten würde...
16. Kannst du einen BH mit nur einer Hand öffnen?
kann ich. ich verfüge über sehr flinke finger und habe das praktische problem daran nie verstanden.
17. Gummibärchen oder Kaugummi?
gummibärchen mag ich nicht sonderlich, kaugummi schon eher, obwol diese dinger nicht länger als zehn minuten in meinem mund verweilen. fishermans sind mir da schon lieber.
18. Wie alt bist du?
27 monate jenseits meines 30sten geburtstages, dabei keineswegs erwachsen...
19. Und wie alt möchtest du sein?
ist das eine frage aus der familie der zeitreisen? heute ist heute, ich lebe weder in der vergangenheit, noch in der zukunft.
20. Loft, Villa, Bauernhaus oder einfach nur Wohnung?
penthouse über zwei stockwerke und inklusive einer riesigen terasse. ich bewohne ein bauernhaus, es langweilt mich...
21. Was isst du am liebsten auf der Pizza?
spinat und gorgonzola, mit viel knoblauch.
22. Wie trinkst du deinen Kaffee?
als espresso, selten, eher abends, nach einer pizza mit spinat, gorgonzola und viel knoblauch...
23. Hast du schon mal für andere gekocht?
hunderfach! ist mein hobby. und da alle immer gerne wiederkommen und sogar mal nachfragen, ob es möglich wäre von mir bekocht zu werden, bilde ich mir ein, durchaus nicht mal ein so schlechter brutzler zu sein...
24. Hast du schon mal Austern gegessen?
einmal. nie wieder. dieser schleimige mist kommt mir nicht noch einmal auch nur in die nähe meiner lippen!
25. Weißt du Geburtstag und Alter deiner Eltern?
wissen sie, wo sie wohnen? selbstverständlich.
26. Titel deines Lieblingsbuches?
habe ich nicht. es gibt viele sehr gute bücher, viele gute und viele schlechte. es werden weitere folgen. sowas aufzulisten wäre sisyphusarbeit.
27. Sind deine Füße gleich groß?
da ich besitzer von edlen maßschuhen aus hirschleder bin, weiß ich von meinem schuhmacher, daß niemand zwei gleiche füße hat. vielleicht optisch, aber nicht real vertretbar. so sind meine füße selbstverständlich ebenfalls nicht gleich groß. links trage ich 44 und rechts 44,1. soll heißen, mein linker schuh würde unmöglich je an meinen rechten fuß passen...
28. Magst du Knoblauch?
ich mag es nicht, ich liebe es.
29. Kannst du mit deinen Augen einzeln blinzeln?
was ist das? und wozu braucht man das?
30. Liest du Tabellen?
na klar. wie sollte ich sonst buchhaltung betreiben können?
31. Was wäre das erste, was du tun würdest, wenn du einen Millionenjackpot im Lotto gewinnst?
an einem strand, sand aus meinen schuhen kippen, darauf achtend, daß die flasche wein nicht umkippt und die axt in griffnähe liegt, wegen der vielen neider. dumerweise wird aber der plötzliche reichtum niemals auf diese weise passieren können, da ich aus überzeugung grundsätzlich nicht spiele.
32. Pepsi oder Coca Cola?
ich mag beides nicht. ich trinke nur wasser, ohne kohlensäure. morgens tomaten- oder gemüsesaft, statt kaffee. abends manchmal alkohol, doch niemals mit einem dieser beiden getränke vermengt. ich halte sie für gesundheitsschädigend und unlecker.
33. Wann hast du das letzte Mal geweint?
letzte woche.
34. Schau nach rechts, was siehst du?
mein powerbook, diverse mobiltelefone und einen haufen klamotten, die ich vorhabe gleich in säcke zu packen, um sie anschließend in den container zu werfen, für bedürftige. ich habe sie vorhin absichtlich genau vor die türe gelegt, um später darüber zu stolpern und es somit nicht zu vergessen...
35. Und links?
das fenster, von dem aus ich die container sehen kann.
36. Schnarchst du?
weiß nicht. habe noch nie ein labor spontan fürs wochenende gemietet um mich später selbst im schlaf auf vhs zu bewundern. meine freundin behauptet, ich würde sehr ruhig und geräuschlos schlafen.
37. Kaust du auf Bleistiften oder Kulis rum?
ich bin doch kein eichhörnchen, außerdem würde ich jeder einzelnen person persönlich in den hintern treten, inklusive mir selbst, die auf einem montblanc meisterstück rumkauen würde, welches ich beinahe ausschließlich benutze...
38. Wenn auf einer Tür steht 'ziehen', drückst du trotzdem?
was? ein mir unbekanntes problem. verwechseln sie beschleunigung mit den bremsen?
39. Wenn du einen Tag in deinem Leben wiederholen könntest, welcher wäre das dann?
keiner. wozu sollte man etwas wiederholen wollen, was vergangen ist? das ist nicht meine art, das leben zu betrachten...
40. Tequila, Mojito, Caipirinha oder alkoholfrei?
den bernsteinfarbenden bushmills würde ich ebenfalls bevorzugen.
41. Pommes oder Bratkartoffeln?
pommes nur zu gyros und nur in einer bestimmten lokalität, bratkartoffeln garnicht. ich esse lieber nudeln, oder kaue ein stück brot.
42. Hast du schon mal eine Waffe abgefeuert?
nicht nur das. einmal habe ich als kind ein huhn mit einem luftgewehr erschossen, obwohl ich ganz anders wohin gezielt habe. der lauf war krumm. später wurde ich von meinem damaligen chef dazu überredet einen waffenschein zu machen, was ich auch tat und irgendwann tatsächlich zum besitzer eines safes wurde, dessen inhalt ein s&w 44-er revolver wurde, nebst einer amerikanischen polizei-handfeuerwaffe, des selben herstellers. anno 2003 habe ich die klamotten höchst offiziell entsorgt, nachdem ich zwei mal in merkwürdige situationen geraten bin, bei denen die beiden boliden beinahe zum einsatz gekommen wären und mich lebenslänglich unglücklich gemacht hätten. nun vetraue ich auf die kraft meiner hände und meine guten küchenmesser...
43. Winnie the Pooh, Tigger, Kanga, Roo, Piglet, Eeyore, Rabbit oder Owl?
bis auf winnie the pooh sagen mir diese namen garnichts und den kenne ich auch bloß aus der zeitung. ähm, bevor ich unwissend etwas falsches sage, entziehe ich mich dieser merkwürdigen frage...
44. Warst du schonmal in Disneyland/ world/ resort?
näh, wollte ich auch nie. ich kenne bloß das phantsialand bei köln, wo ich mal aus ziemlich großer höhe von einer art extrem-karussel auf die zuschauer unten gekotzt habe. ist mir selbst jetzt, 16 jahre später, nicht wirklich peinlich...
45. Was ist dein größtes Ziel?
ich habe kein bestimmtes. glücklich sein? doch das ist kein ziel, denn das kann gerade hier und jetzt geschehen. angenommen man setzt sich ein vordefiniertes ziel und erreicht es nicht, war dann das ganze leben bloß eine krampfhaftige zielstrebung ohne ergebniss? das wäre zu enttäuschend und gleichzeitig sinnlos gewesen...
46. Schlagsahne oder Caramelsirup?
ich mag weder schlagsahne, noch caramel. da kaue ich lieber eine rohe zwiebel.
47. Riechst du an anderen Menschen?
also, an fremden versuche ich diese erfahrung zu vermeiden, was allerdings eher seltener möglich ist, da man dann theoretisch permanent eine klammer auf der nase tragen müßte, zudem finde ich, daß diese frage keineswegs auf platz 47 (!) eines fragemarathons gehört, der längst zuvor unwichtigkeiten wie eissorten hinterfragt hat. ich halte das riechen können einer person, für enorm wichtig und damit meine ich keine parfümsorten, sondern die reaktion der nase auf den körper des anderen. ich war liiert mit einer person, die ich nasentechnisch nicht riechen konnte, das war die schlimmste beziehung meines lebens. stellen sie sich eine hübsche nackte frau vor, die vor ihnen liegt und sie ekeln sich vor ihr. was sonstiges menschenriechen angeht, so bin ich der ansicht, daß die meisten einen grauenvollen bis schrecklichen geschmack betreffend des parfüms haben.
zum abschluß:
- weiterwerfen werde ich nicht, obwohl mich die antworten mancher personen tatsächlich sehr interessieren würden, doch das kann jeder aus meiner linkliste gerne selbst entscheiden und mich dafür verantwortlich machen. nicht jeder hat so viel zeit, wie ich augenblicklich, um sich 47 fragen aufzuhalsen und bevor mir einer mit einem baseballschläger ins gesicht springt, lasse ich namentliche erwähnungen lieber weg...
- es gilt hier, wie bei julia: wer hiernach mit einem psychologischen gutachten ankommt, stirbt.
einen schönen tag noch!
08:15 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Debil , Gelesen , Kopflastig , Vergangenes | Permalink | Kommentarstatus (9) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
12.09.2006
Machen Sie Google nicht zu Ihrer Startseite!
mal wieder ein paar "interessante" suchbegriffe, die auf diese seite führten als lückenfüller, da ich augenblicklich zwar mehrere einträge schreibe, damit allerdings irgendwie nicht wirklich fertig werde, so werfe ich ihnen hier mal den happen vor die füße und hoffe, daß die vollgesogene zecke die ich mir vorhin aus dem körper ziehen mußte, keine der infizierten krankheitsüberträger war, sondern nur eben ein weiterer beschissener parasit, der sich mit sichtlichem vergüngen (der größe nach...) ein wenig von meinem natürlichen bloody mary abgepumpt hat. so können sie sich vorsichtig auf diverse dinge wie "killing time", "amok V", "iKill 2.0" oder "die anleitung zum vorlauten klugscheißertum, als folgende todesursache" freuen, sofern dieses biest nicht wieder eines der fiesen gewesen ist, welches meine nervenentzündung verschlimmern läßt, da ich diese auch dank dieser viecher bekommen habe, wie es nun endlich festgestellt wurde. falls doch, so folgt nichts, da ich dann draufgegangen bin...
(an dieser stelle ein nachtrag: der obere text entstand gestern und da ich gerade von der werten julia mit einem stock bearbeitet wurde, folgt doch noch recht schnell etwas...)
als erstes meine "lieblinge", die in diversen kellern über einen internetanschluß zu verfügen scheinen:
oma fickt mit dem sohn
sie perverser flachkopf. wie wäre es damit, erst wenigstens den sonderschulabschluß zu machen, anstatt interaktiv durch die gegend zu onanieren? ein paar buchstaben tippen klappt zwar bereits, nur das logische verständniss wurde bei ihnen noch nicht sichtlich entwickelt. eine oma kann unmöglich ihren sohn ficken, höchstens ihren enkel. sie und ihre abartige beschränktheit widern mich an.
brustwarzen auf brett nageln
mit ihnen würde ich wirklich mal gerne spazieren gehen, irgendwo, in die unberührte natur. nur sie und ich und ein werkzeugkasten, mit dessen hilfe ich dann ihren schwanz mit zwei rostigen nägeln an einem baum befästigen würde. glauben sie mir, ich kenne stellen, wo man sie nicht schreien hören würde, zudem könnten sie gleich vor lauter angst wie ein springbrunnen aus drei löchern gleichzeitig pinkeln...
arzthelferin rasiert
(wie zum teufel kommt man eigentlich über solche suchanfragen auf mein blog?) nun, rasiert ist pflichtprogramm, ganz gleich welchen berufsstandes, oder geschlechts, da lasse ich m

