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23.10.2007

Moving to Vienna (II)

es dauert drei tage, bis ich begreife, mich in wien zu befinden.
es wird sicher noch dauern, den gedanken loszuwerden, "mal eben" etwas in deutschland erledigen zu können, außerhalb des telefons. es ist ein merkwürdiges gefühl, seinen besitz unterwegs in kisten zu wissen, vorallem wenn dann auch noch etwas davon wegkommt, wie gerade geschehen. die stupide frage der ups-auftragsbearbeiterin "was war der inhalt?", ist nicht ernsthaft beantwortbar. "privates", "wichtiges" bringt es nicht auf den punkt, auch ist der wert nicht nachvollziehbar, denn für außenstehende sind es eben nur "anziehsachen", bloß ich weiß, daß es sich zu einem um meine ganzen winterklamotten handelt und zu anderem, daß allein schon die dunkelgrüne daunenjacke cirka dreihundert euro gekostet hat, obwohl das ja wahrlich nicht von bedeutung ist, die tatsache alles neu anschaffen zu müßen allerdings schon.

doch das und die tatsache, daß mich rückenschmerzen befallen haben, dank denen ich heute einige stunden nur im gebückten affenmodus meinen körper fortbewegen konnte, sind tatsächlich die einzigen negativen geschehnisse, die mir augenblicklich überhaupt einfallen wollen. alles ist gut und nichts kann mein wissen darüber trüben, das richtige getan zu haben. nicht einmal das wetter, welches sich eiskalt, windig und schlampig feucht präsentiert, als wollte es alles und jeden vertreiben. nein, ich bin daheim, und die tatsache, daß sich dieses gefühl bereits nach nur vier tagen verfestigt hat, fühlt sich richtig an.


fortsetzung folgt...

18:50 Veröffentlicht in Alltag , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (5) | Per Email verschicken

Kommentarstatus

hhmm, "schlampig feucht" gefällt mir und das wetter, ja, das können Sie jetzt von ihrer burg aus betrachten, in aller seelenruhe, mit ihrem burgfräulein im arm und der rücken wird auch wieder. nur geduld. und gelassenheit.

Veröffentlicht von: the white lake knight | 24.10.2007

Ohne Winterklamotten kann man den Winter eigentlich auch überleben - in einer Art Winterschlaf im Bett. Oder so.
Das würde dann auch die Rückenschmerzen erklären. Hieß es nicht einmal, dass man von zuviel ... Rückenschmerzen bekäme? Oder war das Rückenmarksschwund? Egal, wechseln Sie am besten die Matratze aus. Der Gesundheit zuliebe. Ihrer und anderer Menschen...

OT: Sie hatten Mail.

Veröffentlicht von: pathologe | 25.10.2007

white lake knight: nun, ich denke, ich habe beim schreiben kaum die selben gedanken gehabt, wie sie beim lesen, der erwähnten schlampigen feuchtigkeit wegen... ;-)

pathologe: ein winterschlaf im bett bietet sich nicht an, nicht einmal leider. und an der sache mit der matratze ist vielleicht was dran.

und, ja, ich hatte mail, doch noch keine zeit sie zu beantworten. kann aber nimmer lange dauern. ;-)

Veröffentlicht von: Ad | 25.10.2007

Ach schöööön!
Und wer braucht schon Winterklamotten, wenn der Schatz endlich dauerhaft zum Greifen nah ist? :-)

Veröffentlicht von: annschn | 25.10.2007

äj, ja, kurzer Zusatz zu schlam..., daran dachte ich beim Schreiben nicht, woran Sie.., nach Abschickung fiel mir dann auf, dass so gedacht werden könnte wie danach dann gedacht wurde bei Ihnen. War ich jetzt wieder im Fettnapf?*lach*

Veröffentlicht von: the white lake knight | 25.10.2007

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