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10.09.2007

Herbst

da kann es einem doch wirklich vergehen, wenn frau dauernd missverstanden wird, zum beispiel weil frau bloß der ansicht ist, frauen sollten eben nur kinder werfen und speisen zubereiten, anstatt loszuziehen um erfolgreich außerhalb der eigenen küche zu agieren, die tatsache, daß frau selbst eine steile karriere ohne rücksicht auf verluste hingelegt hat, gänzlich ignorierend.
und kaum ist ein wenig ruhe eingekehrt, nach diesem eher skandalös-überflüssigen, statt denkwürdigem buch, schon klettern die doofen kritiker wieder auf die bäume der intoleranz, bloß weil frau der ansicht ist, daß früher nunmal einige dinge besser waren. damals. im dritten reich...

und überhaupt, wer hat denen eigentlich eine eigene meinung erlaubt?

Kommentarstatus

Pfui Teufel.

Veröffentlicht von: dieJulia | 10.09.2007

ja, mindestens ein kleines ave satanas! viel besser wird es aber hier: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,504805,00.html wo die arme eva nicht nur missverstanden, sondern gleich totalitär hinters licht geführt wird, weil, ja, äh, fpö, was soll das schon sein? wohl kaum etwas politisches, oder?

Veröffentlicht von: Ad | 10.09.2007

in einiger zeit wird frau h. sich als opfer einer schmutzkampagne gerieren.
übrigens hatte frau dorn schon vor monaten auf analogien des damaligen machwerkes von frau H. mit dem machwerk von herrn H. hingewiesen. wer lesen wollte, dem war der standpunkt von frau H. bekannt.

Veröffentlicht von: Herr Mörlin | 10.09.2007

eva h. darf gerne mal meine wohnung putzen, wenn sie so gern hausmütterchen wäre. ja...war ja nich alles schlecht, nich... mit fünf kindern, dem haushalt, dem mann mit amputierten bein und den üblichen denunzierungen der nachbarn hatte frau ja gar keine zeit mehr zum denken. ist auch gesünder so.^^

Veröffentlicht von: Die_Heldin | 10.09.2007

Vielleicht ist es auch einfach nur die Trauer, Mutterverdienstkreuzpolitur aus der Verwandschaft geerbt zu haben und es nicht einsetzen zu können. Ich fühle da mit.

Veröffentlicht von: eloran | 10.09.2007

Daß sie von der braun-blauen Brut* eingeladen wurde und auf Betreiben ihres nunmehr Ex-Arbeitgebers absagen mußte, äh, sich aus Entsetzen über den Verein aus freien Stücken dazu entschloß, doch wieder abzusagen, war vor ein paar Monaten hierzulande medial durchaus präsent und wurde mit einiger Häme quittiert. Das kann sie jetzt ja nachholen.



*wo vom ehemaligen Chef auch schon einmal über "ordentliche Beschäftigungspolitik im 'Dritten Reich'" schwadroniert wurde.

Veröffentlicht von: dieJulia | 10.09.2007

was ich bloß so unglaublich ärgerlich finde, ist, wenn menschen, die aus welchen auch immer gründen prominent sind, diesen stand plötzlich ausnutzen, um irgendwas zu missionieren, ohne verstand und auch nur einen funken von ahnung. also bitte, wenn eine person, die bereits zum vierten mal verheiratet ist, beginnt bücher darüber zu schreiben, wie eine familie zu funktionieren hat, dann ist das so lächerlich, als ob der papst nun ratgeber für den leichten einstieg in die pornobranche verfassen würde.

wenn das ganze nicht so grenzenlos dreisst wäre, würde ich glatt drüber lachen...

Veröffentlicht von: Ad | 10.09.2007

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