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30.04.2007
Entsorgung 1.0
ich würde dich gerne ausziehen. ich würde dich so gerne ausziehen und fortwerfen. ich würde dich gerne vor mich werfen und säuberlichst mit einer neuen rasierklinge in winzigste stücke zerschneiden und anschließend verbrennen. nervenkostüm, wozu gibt es dich eigentlich?
unsicherheit? wozu bist du gut? du kannst eh nicht freundlich sein und eh nicht mein freund. sehe zu, daß du wegkommst, ehe ich die rostige axt aus dem keller hole. gehe fort und bleibe dort, wo ich dich nicht finden und zerstückeln kann. gehe.
und du? kleines mistvieh von vergangenheit. habe ich dich nicht bereits vor monaten zertrampelt, erschossen und gesprengt? erwartest du von mir etwa erste hilfe? vergesse es, ich könnte der menschlichste arzt der welt sein, doch dich würde ich am wegesrand verblutend liegen lassen. grinsend.
geht zum teufel, geht. dieser sammelt müll.
ich nicht...
15:27 Veröffentlicht in Alltag , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (9) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
25.04.2007
STOCKend
hier passiert augenblicklich nichts, gell? dafür passiert sonst genügend. deswegen schnappe ich mir nun tatsächlich ein stöckchen, und zwar nicht aus langeweile, sondern der ablenkung wegen.
ein song...
…der dich traurig macht: "gebet an den planet" von thomas d. ich finde dieses stück zum heulen und es soll nun keine großartige werbung dafür sein, weil ich dieses werk eh schon für zu aufgesetzt und übertrieben halte und ich mir tatsächlich manchmal sehr gerne ein steak reinziehe. ich mag eigentlich thomas d., dafür mag ich veganer nicht. blöd, daß er einer ist...
…bei dem du weinen musst: das hauptthema der filmmusik aus "the piano" von michael nyman. allerdings könnte sogar napalm death aus den boxen dröhnen, wenn mir zum heulen ist, dann passiert es eben...
…der dich glücklich macht: so ziemlich alles, was gut klingt und mitsingbar ist. "wonderful life" von black grundsätzlich.
…bei dem du sofort gute laune kriegst: "has been" von william shatner. ich habe dieses teil schon hundert mal gehört und könnte mich trotzdem immer wieder abhauen darüber:
"Riding on their armchairs
They dream of wealth and fame
Fear is their companion
Nintendo is their game
Never done jack and two thumbs Don
And sidekick don't say dick
We'll laugh at others failures
Though they have not done shit"
allerdings ist "asshole" von denis leary ebenfalls nicht zu verachten. ansonsten bekomme ich eh immer gute laune, durch gute musik, ganz gleich welcher richtung.
…bei dem du nicht still sitzen kannst: was ist das? "still sitzen"?
…der deiner Meinung nach zu kurz ist: es existieren diverse songs, die von mir aus 60 minuten lang sein dürften. wie wäre es mit einer endlosschleife "knigts of cydonia" von muse, oder meiner freundin, die stundenlang unter der dusche ihre wundervolle stimme zum besten gäbe, ganz gleich was sie singen würde, allerdings nur solange bevor zu viel wasser ihrer haut schadet?
…der dir etwas bedeutet: das wären zu viele. allerdings verbinde ich mit peter gabriels "sky blue" einige sehr bedeutende momente, die heftigst prägende auswirkungen haben.
…den du ununterbrochen hören kannst: das wechselt von zeit zu zeit. augenblicklich "long slow goodbye" von queens of the stone age. letzte woche war es allerdings "winter" von tori amos und davor "disarm" von smashing pumpkins. "sky blue" von peter gabriel habe ich bereits erwähnt, oder?
…den du liebst: ich liebe sehr viele musikstücke, wie wäre es beispielsweise mit... ähm... soll ich ihnen nun mehrere hundert CDs aufzählen? "stairway to heaven" von led zeppelin, eh.
…den du besitzt, aber nicht magst: ich bin nun 30 minuten vor meiner musiksammlung gestanden, aber irgendwie bilde ich mir ein, alles davon zu mögen....
…dessen Text auf dich zutrifft: "i started a joke" von faith no more.
…von einem Soundtrack: "the piano", das hauptthema erwähnte ich bereits, sonst so ziemlich alles aus michael mann filmen - "heat", "insider". kathryn bigelows "strange days" mußte aber ebenfalls nie im schrank verstauben. (und glauben sie nicht, ich würde hier nun "pulp fiction" erwähnen, wo wirklich alle songs auf den punkt stimmen, ich mir diese aber auf zu vielen partys bei langweiligen menschen geben mußte, daß es mir mittlerweile hochkommt, wenn ich es wahrnehmen muß. als kontrast höre ich mir die songs aus "jackie brown" an - ernsthaft großatiges musikkino.)
…den du schon live gehört hast: oh gott! wissen sie eigentlich auf wie vielen konzerten ich war? mother`s finest haben mich seinerzeit sehr beeindruckt, vorallem weil sie mich mit "baby love" endgültig aus der einbildung geworfen haben, ich würde bloß lautes und rockiges mögen. das ist ziemlich lange her...
…der nicht auf deutsch/englisch ist: "le voyage de sahar" von anouar brahem, allerdings nur spontan, weil ich das stück gestern cirka zehn mal gehört habe. ansonsten müßte ich mich wieder für 30 minuten vor die musiksammlung stellen, um an kein fazit zu gelangen...
…der von einer Frau gesungen wird: aha... ist daran etwas ungewöhnliches, wenn eine frau singt? mensch, die besten sachen, die ich je gehört habe, wurden von frauen eingesungen. an dieser stelle werfe ich ihnen bloß "ceylon" von madita vor die füße. machen sie was draus!
…eines Solokünstlers: "lache, wenn es nicht zum weinen reicht" von herbert grönemeyer. lachen sie mich ruhig aus...
…deiner Lieblingsband: leider habe ich keine, beziehungsweise zu viele, suchen sie sich was aus: "it could be yours" von blackmail, "little sister" von queens of the stone age, "out of hand" von entombed. habe ich bereits "sky blue" von peter gabriel erwähnt? aber dieser ist eh keine band...
…aus deiner frühesten Kindheit: ich weiß seit meiner kindheit bis heute, daß meine eltern einen fürchterlichen musikgeschmack haben, trotz der tatsache, daß mein vater ein äußerst talentierter saxophonist war und mein großvater musikprofessor. schlagen sie mich tot, das angenehmste, an das ich mich erinnern kann, war abba und "get on the carousel", oder soll ich ihnen etwa etwas über mordern talking erzählen?
…mit dem du dich identifizierst: "go with the flow" von queens of the stone age. ich erwähnte es unlängst:
But I want something good to die for
To make it beautiful to live.
…den du deinem Schwarm vorsingen würdest: alles mögliche, aber das geht sie hier nichts an. ich singe nicht gerne öffentlich...
…zum Küssen: ich assozieere keinen song, mit einem kuß. der schönste, an den ich mich erinnere, fand in gänzlicher stille und dunkelheit statt. der kuß, nicht ein song...
…zum Kuscheln: öhh, ich weiß zwar nicht genau wie die "kuschelrock"-fraktion darüber denkt, aber ich jedenfalls brauche keine musik dabei, beziehungsweise ist sie mir in diesem moment egal.
…der dich an deinen letzten Liebeskummer erinnert: gibt es nicht. als meine ex-frau mich in einer leeren riesenwohnung zurückgelassen hat, hörte ich sehr viel guano apes, aber mit liebeskummer hatte das nicht wirklich etwas zu tun, eher mit agressionen...
…der von Sex handelt: also, wirklich, ich bitte sie! was hat das eine mit dem anderen zu tun? wenn ich sex habe, denke ich an sex und wenn ich musik höre, höre ich musik. es fällt mir nicht annähernd ein bestimmter song ein, der mich geil machen würde...
…der dich an einen Urlaub erinnert: "christian women" von type o negative. new york, irgendwann vor vielen jahren. der sänger war lustigerweise der nachbar meines freundes, bei dem ich zeit verbrachte. ich weiß bis heute nicht, ob das alles gut war, oder nicht. vielleicht schreibe ich mal darüber...
…der dir peinlich ist, dass du ihn gut findest: peinlich ist mir nichts, peinlich ist bloß das lied: "no one" von 2unlimited...
…den du gerne beim Aufstehen hörst: beim austehen musik hören? gibt es hier nicht. ich stehe auf, wecke meine liebste, trinke saft und lese nachrichten. musik passt da nicht zu.
…zum Einschlafen: siehe aufstehen.
…den du gerne beim Autofahren hörst: "god put a smile upon your face" von coldplay. keine ahnung warum.
…der dir schon mal in einer Situation geholfen hat: "chop suey" von system of a down. es war so laut, daß ich eine unterhaltung mit einer person nicht führen konnte, mit der ich eben keine unterhaltung führen wollte...
…dessen Video du als letztes im Fernsehen gesehen und überraschend gut gefunden hast: ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt ein musikvideo im fernsehen gesehen haben soll. das mag jahre her sein.
…den du immer wieder hören musst: eine nummer namens "oans". auf der einen seite, weil mich die sängerin selbst unendlich fasziniert, auf der anderen, weil ich immer einen schreck des textes wegen bekomme...
…der dich nervt: gibt es nicht. was mich nervt, höre ich nicht.
…der dich rasend macht: ich verstehe die frage nicht. siehe oben, bei "was mich nervt"...
…den du von einer/m Freund/in lieben gelernt hast: zu vieles. erwähnte ich bereits peter gabriel?
…den du magst, aber die Band nicht: naa, fällt mir nichts zu ein.
…den du gerade hörst: "elemental" von tears for fears.
…einer Band, die es nicht mehr gibt: "thong song" von kyuss.
man, das war anstrengend. ich werfe wie immer auch nicht weiter, auch wenn mich die antworten so mancher sehr interessieren würden. bedienen sie sich. und schimpfen sie nicht.
15:55 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Gehört , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (4) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
21.04.2007
Neulich im "Franz"
wo ich doch eh schon meine visage ins publikum gehalten habe, macht das auch nichts mehr aus, kreativbetrunken realitätsnahe der leserschaft vorzustellen, festgehalten von der liebsten, in wahrlich merkwüdigen momenten...
teil I - im "franz" - o-ton meiner wenigkeit: "schatz, laß uns doch EIN bir trinken gehen"...
teil II - im "franz", geschätzte acht biere später. w. und ich entwickeln gefühle füreinander, dabei verstehen sich eigentlich schlagzeuger und sänger nicht sonderlich. der liebsten ist es egal - sie kichert und knipst, eine wahrlich grausame doku über leute, die irgendwie nicht erwachsen werden...
dabei gilt es herr elorans nachbearbeitung nicht zu vergessen, danke! und, bedienen sie sich, falls es ihnen wieder in den fingern juckt...
10:34 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Debil , Gesehen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (3) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
19.04.2007
Übergabe des Wortes
ich hasse tage wie diesen. wenn man schon morgens mit schlechter laune aus dem bett fällt und gleich aus selbstschutz in die haltung des zynismus wechselt, um sich dieses dasein überhaupt erträglich zu schimpfen. wenn man sich gleich morgens um acht mit einer e-mail von der ex-freundin auseinandersetzen muß, in der sie einem versucht einzubläuen, man selbst wäre ein teil einer sache, die längst nicht existent ist und während man selbst längst in anderen welten und realitäten verweilt. wenn man sich unterirdisch lustlos zum zahnarzt begibt, welcher sechzig minuten am stück bohrt und schleift, bis einem die spucke von übernächster woche wegbleibt. wenn man eine mahnung bekommt und nicht einmal weiß, wofür, da der gläubiger einem gänzlich unbekannt ist und man dessen dienste nie in anspruch genommen hat. wenn menschen zu arschlöchern mutieren, die man naiverweise noch vor wenigen jahren "freundeskreis" titulierte. wenn man am liebsten "scheiße!" schreien würde, den ganzen tag, in allen tonlagen. wenn selbst die sonne nervt...
dann kann nur eine weitere legendäre unterhaltung mit herrn german psycho die eigene laune ein wenig hochschrauben:
ich so: alda, allen klaa?
er so: alda, mir ist konkret hunga!
danke dafür!
17:41 Veröffentlicht in Alltag , Debil | Permalink | Kommentarstatus (5) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
17.04.2007
Herbert - Vorher/Nachher
österreich gehört nicht zu bayern. es ist ist auch keine verlängerung des freistaates. das sei mal klar, nach mehreren tagen in der neuen wahlheimat und geschätzten 150 kilometern spazieren durch wien. das bier in dosen heißt "blech" und sieht verdammt originell aus, als ich fleischwurst an der theke ordere, versucht die verkaufsfrau mir eine frikadelle anzudrehen, denn fleischwurst gibt es nicht, bloß extrawurst. eine lokalität namens "franz" hat das zeug dazu mein stammlokal zu werden, die bedienung ist hyperfreundlich, die biere lecker und kalt, ein gewisser typ namens w. besitzt das potential dazu ein wirklich gerngesehener kumpane zu werden, eine gemeinsame fotosession, festgehalten von der liebsten (o-ton: "zeigt mir eure mittelfinger, bitte!"), hat durchaus das zeug dazu, kultstatus zu erlangen. vor einigen wochen hat es mich fasziniert, diesmal aufgesogen. wien rules.
auch das autofahren hat in österreich eine andere qualität. während in der stadt geheizt wird, wie bei uns auf dem ring, so vorrausschauend wird auf der autobahn gefahren, während bei uns permanent fake-staus entstehen, die eine gebürtige österreicherin durchaus stressen können, wobei man sich selbst wundert, sich in den letzten vielen jahren nicht darüber gewundert zu haben, fließt der verkehr dort einfach. stop and go, ganz germanisch, gänzlich überflüßig, dort nicht existent.
steinheim in hessen bei hanau ist bemerkenswert süß. ebenso so manch einwohner, wie der phil zum beispiel, den man statt im erdbau, in einer art penthouse im dachgeschoss vorfindet. großzügig, charmant, freundlich, zuvorkommend. danke an dieser stelle, für eine art von gastfreundschaft, die man eher selten, bis gar nicht erlebt.
die lesung ist eine sache für sich. die julia ist großartig und es hat nichts damit zu tun, daß sie meine freundin ist. hätte ich sie zum ersten mal im leben gesehen und gehört, würde ich es ebenfalls so empfinden. german psycho ist keine neuigkeit in meinem leben: cool, menschlich (ob man es glaubt, oder nicht), witzig, seine texte denkwürdig, nicht unbedingt der brüller für ein publikum, welches ihn nicht kennt. das war beabsichtigt. trotzdem wunderbar. phil seziert einen hering, sir parker witzelt aus seinem leben, das ist großartig. nessy und das turnschuhmädel erzählen trauriges und lustiges, pointiertes und wirres. alles gut. bloß ich...
...scheitere. das provisorium meiner zukünftiger zähne in meinem mund fühlt sich schrecklich an und läßt mich nicht wirklich sprechen können. mir bleibt die spucke weg, weil ich mir blöderweise einbilde, bier wäre flüßiger als wasser. ich zittere und weiß genau, die bekloppte abmachung, GP würde sich fein anziehen und meine wenigkeit in abgewrackten skaterklamotten auftauchen nur unsinnig dumm wäre. während andere versuchen es mir auszureden, weiß ich selbst gescheitert zu sein. mal sehen, vielleicht wird das bei einer weiteren lesung besser.
es folgt ein weiterer und denkwürdger tag. ein abschied voller hoffnung, eine nachdenkliche fahrt, ein schlechtes gewissen, ein vergessenes filofax, eine entfernte liebe, die eine solche nicht bleiben soll.
das wird sie auch nicht, weil ich eh die liebe fürs wichtigste halte. und der ganze rest? mir egal, früher, oder später zerfallen wir eh zu staub...
00:25 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Debil , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (18) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
10.04.2007
Soundcheck für eine Öffentliche Lesung
falls sie irgendwann zum ersten mal vor publikum lesen sollten, nehmen sie sich bitte diese übungstips zu herzen, schließlich stammen sie von mir.
1. suchen sie sich werke aus, die möglichst kompliziert sind und so alt, daß sie sich nicht einmal selbst daran erinnern können, diese zeilen je verfasst zu haben, oder zumindest wenn, dann im suff.
2. schreien sie jedesmal laut „scheiße!“, wenn sie sich versprechen, ganz gleich wo sie sich gerade befinden, selbst wenn es mitten unter spaziergängern auf der donauinsel ist.
(ich überlege übrigens ernsthaft diese unsitte ins programm einzubauen.)
3. zusätzlich kann es hilfreich sein, die anzahl der herausgekotzten schimpfwörter zu verdreifachen, muß aber nicht.
4. machen sie sich in kurzen pausen ablenkende gedanken, zum beispiel: „oh gott! es werden nur menschen kommen, die mich hassen, womöglich werde ich sogar tätlich angegriffen!“ oder „was wird wohl mein hausarzt sagen, wenn ich schon wieder mit einem nervenzusammenbruch ankomme?“.
5. drucken sie sich grundsätzlich mehrere exemplare ihrer vorlagen aus, es könnte passieren, daß diverse kopien zufällig verbrennen, oder im polternden lkw der müllabfuhr landen.
6. sexverbot! es ist äußerst schwierig dabei auch noch emotionales vorlesen zu üben.
7. punkt 6 gilt übrigens auch für übungen während des essens.
8. machen sie sich keine illusionen, das publikum wird NICHT nackt sein.
9. sorgen sie für genügend alkohol im haus, alternativ gehen sie aus.

23:55 Veröffentlicht in Blog , Debil , Gehört , Gelesen , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (14) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
08.04.2007
Liebes Tagebuch...
heute, 08:30h. ich bin zwar badewannentechnisch auf hochglanz poliert, doch ich habe immer noch nicht gepackt, dabei werde ich in drei stunden zum flughafen gebracht. verplantheit ad maximum. und ich werde immer noch die ganze zeit über den gedanken nicht los, irgendwas vergessen zu haben. oder eh zu vergessen. und überhaupt, warum darf man eigentlich kaum noch flüßigkeiten mit an bord nehmen? soll ich etwa mit meiner flasche wasser das flugzeug entführen können? ich glaube, das ginge mit einem kugelschreiber eh besser, den ich auch dabei haben darf. die blöden terroristen vom elften september haben alles noch depperter werden lassen, was vorher sowieso schon deppert war. ich sitze hier übrigens in unterhosen und rauche eine zigarette. ein bild für die götter, wenn ich bedenke, daß ich mich eigentlich heftigst beeilen sollte, weil ich noch diverses erledigen muß, nebst müll rausbringen. ja. naa, ich bleib hier noch was sitzen. ach! und die texte für die lesung sollte ich vielleicht auch mal ausdrucken...
was auch immer, sie wissen schon, halten sie sich gut fest, wenn der wind weht. zur not am eigenen kopf...
08:36 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Kopflastig , Lesung | Permalink | Kommentarstatus (3) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken
05.04.2007
Widersinnigkeit
augenblicklich passiert hier nichts, während sonst viel passiert. was soll man schon sagen? ein offenes buch, ein leeres blatt papier. keine schreibhemmung, sondern beschäftigung, menatale überwiegend. nein, es wird von mir keinen "herbert" text geben, weil dieser zu persönlich und traurig würde, es gibt selbst bei mir dinge, die nicht öffentlich werden müßen. was bleibt? schauen und hören sie selbst, hier, oder woanders...

23:45 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Kopflastig , Lesung | Permalink | Kommentarstatus (2) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

