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30.10.2006
Die Summe aller Teiler ohne die Zahl selbst (II)
...der einfachste weg das herauszufinden ist über den bartender, ich ordere also einen martini für die dame gegenüber und zwei weitere jameson für d. und mich. sie prostet mir zu, grinst dabei von einem ohr zum anderen, d. nervt mich mit seinem gefasel über betriebswissenschaftliche zusammenhänge, so lasse ich ihn mitten im satz stehen und begebe mich zu der lady.
sie sieht verdammt gut aus, das knappe schwarze könnte kaum knapper sein, sie trägt sogar schwarze strumpfhosen. großartig. es dauert bloß zehn minuten flüsterei bis wir den laden verlassen, m². habe ich gänzlich vergessen, ebenso wie er mich vorhin, als er verschwand.
wir treiben es gleich auf der motorhaube in der tiefgarage, ich muß zugeben, die gefahr erwischt zu werden hat mich noch mehr angemacht. als wir fertig sind muß ich grübbeln über ihren namen, an den ich mich nicht mehr erinnern kann. in meinem kopf nenne ich sie also einfach "geiles stück", es ist mir ganz klar, daß es nicht gerade die liebe meines lebens werden wird, sondern bloß eine samstägliche hurerei, die ordentlichen frauchen lassen sich nämlich nicht nach einer 20-minütigen beziehung auf einer motorhaube flachlegen, nein, die ordentlichen brauchen zeit...
sie will mehr, ich solle bei ihr übernachten. ich lasse mich nicht zweimal bitten, lieber drei kilometer besoffen zu ihr fahren, als siebzehn zu mir nach hause. tatsächlich muß ich mir ein auge zuhalten um die straßenmarkierung treffen zu können, doch an der ampel vor dem polizeipräsidium bringt mich diese tatsache sogar zum lachen.
es dauert, bis wir einen parkplatz finden, als wir endlich zu fuß unterwegs zur wohnung sind, halten wir händchen, während sie mich darüber aufklärt, sie würde in einer zweier-wg mit ihrer besten freundin leben; "könnte eine interessante nacht werden" denke ich sau bloß dabei... sie wird tatsächlich noch viel interessanter, als meine gedanken...
01:30h, wir betreten eine wunderschöne alte villa, mit hohen wänden und wundervollem deckenstuck. irgendwo in den räumlichkeiten brennt licht, wir vernehmen gekichere, betreten eine art wohnzimmer, wo eine recht hübsche blondine mit einem prachtkerl rumknutscht... der typ ist m²....
er und ich starren uns an, wie zwei bekloppte irre, bis wir in ein gelächter ausbrechen, wie es noch keiner gesehen hat, ich knie mich nieder und er fällt von der couch, während die frauen durch die gegend schauen, als ob weltuntergang wäre. den rest der nacht werde ich ihnen allerdings vorenthalten...
am nächsten vormittag gehen m². und ich zum wagen, gackernd wie zwei blöde hähnchen und bekommen keinen satz gesprochen vor lauter lachen. im auto macht m². dann die ansage - "das glaubt uns kein mensch!" - und bricht in tränen vor lachen aus. ich ebenfalls...
wir schlafen einige stunden, beschließen abends doch noch ein paar biere zu trinken, o. kommt hinzu, unser frauenheld, der pro wochenende mindestens vier frauen flachlegt. als wir ihm die geschichte erzählen, malt er uns einen mentalen grundriss der wohnung, in der wir uns letzte nacht aufgehalten haben, inklusive des klaviers...
wir starren ihn an, wie zwei deppen...
...er hatte sie ebenfalls - alleine...
21:30 Veröffentlicht in Alltag , Kopflastig , Vergangenes | Permalink | Kommentarstatus (8) | Per Email verschicken
29.10.2006
Die Summe aller Teiler ohne die Zahl selbst (I)
1998, samstag, nachmittag. ich befinde mich zwar noch mitten im studium, arbeite allerdings bereits erfolgreich in der branche, das unternehmen zahlt sogar alle kosten, nebst einem gehalt, welches es mir erlaubt ein leben zu führen, jenseits jeglicher vernunft. als 24 jähriger ist mein portemannaie immer prallgefüllt, ich habe nicht einmal einen überblick darüber, wieviel geld ich bei mir trage und wieviel ich davon ausgebe. fest steht, daß ich im monat mehr ausgebe alleine für musik-cds und videofilme, als eine vierköpfige familie für lebensmittel...
zudem bin ich single, gerade frisch und nicht gerade unglücklich darüber, da mir diese dame für nichts und wieder nichts (bis auf guten sex...) vier jahre meines lebens geraubt hat, nur um am ende zu verkünden, sie würde nach amerika ziehen und meine wahl bliebe bloß bei "mitkommen" oder "trennen". wie sie sehen können war meine antwort ziemlich eindeutig. (an dieser stelle ahnte ich noch nicht, daß ich mich nur kurze zeit später in eine weitere 2,5 jährige katastrophe stürzen würde, was allerdings an dieser stelle nicht von bedeutung ist.)
ich bin vogelfrei, freue mich darüber, geniesse den ersten freien samstag seit wochen, als das telefon klingelt. es ist m²., seineszeichens mein bester freund, der verkündet sich für ein jahr auf eine weltreise zu begeben, äußert dabei den wunsch noch einmal kräftig mit mir feiern zu wollen.
nun, fürs kräftige feiern existieren verschiedene definitionen, manche halten schon einen stammtischabend für sowas, andere eine dorfdisco. bei uns ist das anders, es passieren grundsätzlich merkwürdige dinge. ich erinnere mich zum beispiel an einen abend, der in köln mit einigen bieren begonnen hat und am nächsten tag sturztrunken und speedbeladen in amsterdam in einer tiefgarage endete. wir sind halt anders. manchmal existieren bei uns keine grenzen des bizarren...
wir treffen uns in der innenstadt, sind beinahe gleich angezogen. blaue jeans, kapuzenpullis von jack wolfskin, sneaker. wir lachen uns gleich kaputt, zitieren helge schneider, steuern den üblichen rockschuppen an, wie immer. gegen 21:00h ist noch nicht viel los, der laden ist zwar voll, doch die leute noch nicht genug, um die tanzfläche krachen zu lassen. wir kennen viele von ihnen, vor ein paar jahren bildeten wir noch so etwas wie eine "szene", hingen jedes wochenende in einem bestimmten laden ab, tranken biere und haben die köpfe geschüttelt, wenn die richtige musik lief, vorzugsweise "reign in blood". das hat sich zwar geändert, doch bekanntschaften sind eben bekanntschaften.
ich verliere m². sehr schnell aus den augen, doch das ist normal bei uns, konzentration in der freizeit ist nicht wirklich unsere stärke, eine prise allgemeiner gleichgültigkeit würzt das paket zu einem runden arschlochdasein.
an der theke hockend und jameson trinkend führe ich eine unterhaltung mit d., einem laufendem widerspruch, ein mann, zehn jahre älter als ich, erfolgreicher unternehmensberater, immer im anzug, immer armani, in wirklichkeit aber ein rocker und ganzkörpertätowiert. er erzählt mir lustige geschichten von nutten. ich nicke bloß teilnahmslos, während ich die brunette schönheit betrachte und mich permanent frage ob sie wirklich mir zublinzelt...
fortsetzung folgt...
22:00 Veröffentlicht in Alltag , Kopflastig , Vergangenes | Permalink | Kommentarstatus (2) | Per Email verschicken
27.10.2006
Holz 1.0 (II)
Holz 1.0 (II)
"Holz 2.0" wird folgen...
20:00 Veröffentlicht in Blog , Debil | Permalink | Kommentarstatus (6) | Per Email verschicken
25.10.2006
The Loneliness of the Long Distance Runner
gestern, 06:30h. ich starre im badezimmer in den spiegel, warte bis die gesichtscreme einzieht. m. betritt verschlafen den raum, gähnt elefantenartig durch die gegend. sie begibt sich in die duschkabine, unsere unterhaltung ist spärlich, der abend davor wurde lang, wir haben bloß cirka vier stunden geschlafen, klären bloß die wichtigsten vorgaben für den tag ab, sie bekommt den wagen, da ich ihn nicht brauche, ich wiederrum habe meine eigene jammerei der letzten wochen satt, beschließe den tag dem sport zu widmen. typisch ich, von nullum auf vollgas...
nach einem müsliriegel und einem glas gemüsesaft betrete ich den dachboden, den ich spartanisch in ein fitness studio umgebaut habe und beschäftige mich mit beinstrecken und nackenbrücken. die hanteln beschäftigen mich bloß zehn minuten, da sie mich langweilen, anschleßend verprügele ich noch den boxsack weitere zehn minuten.
als ich runterkomme ist m. bereits fertig, wir verlassen gemeinsam das haus, sie zum wagen, ich richtung wald. mein lauf ist sehr unregulär die ersten meter, ich finde nicht wirklich einen rhytmus, bin völlig unsicher welche strecke ich nehmen soll, die krachende musik aus dem ipod irritiert mich zusätzlich.
ich schalte ihn ab, nehme den linken weg, weil dieser die möglichkeit bietet nach jeweils cirka drei kilometern schön durch die felder kehrt machen zu können - ich hasse es, den selben weg wieder zurückzulaufen. nach ungefähr einem kilometer habe ich meinen rhytmus gefunden, mein puls liegt bei 95, mein körper befindet sich in dem rausch, den ich mir erhofft habe, ich bin ein mit zahnrädern betriebenes uhrwerk, mein atem produziert eine unendlich abgestimmte reihenfolge von leisen geräuschen einer windmühle, ich bin ein fisch im wasser.
die erste möglichkeit umzukehren nehme ich überhaupt nicht wahr, meine gedanken kreisen um tausend dinge. was bringt die zukunft in diesem land, welches von depperten lufträubern regiert wird? sind m. und ich stabil genug um einen großen umzug zu meistern? warum existieren ängste? glaube ich an gott? (mich umschauend) warum wird in diesem "meinem" wunderschönen wald soviel abgeholzt? oh ein fuchs!
die zweite möglichkeit umzukehren nehme ich bewußt nicht wahr. mein puls ist stabil, das knie macht keinen ärger. ich lausche dem herbst, es ist leicht windig, auf dem weg bilden blätter einen bunten teppich von vergänglichkeit, die bäume machen den eindruck zu flüstern, mein körper befindet sich in einem ebenen laufrad.
vor zwei wochen gab es einen todesfall in der familie, welcher mich gänzlich kalt läßt. ich hinterfrage ob ich tatsächlich ein eiskaltes monstrum bin, welches immer wieder auf diese gechichten mit gliechgültigkeit reagiert, das letzte mal habe ich eine familiäre beerdigung vor 14 jahren aufgesucht. meine gedanken kreisen wie ein karusel um dieses thema, ich erkläre es mir bloß damit, daß meine verwandschaft bis auf wenige ausnahmen nur aus selbstverliebten arschlochmenschen besteht. mental abwesend, aufgrund der vorgänge in meinem gehirn, verpasse ich ebenfalls die dritte möglichkeit kehrt zu machen.
ich befinde mich auf einem weg, den ich seit jahren nicht bestritten habe, sowohl als mensch, wie auch als läufer. kurz muß ich an forrest gump denken und grinsen "lauf forrest lauf!", als ich plötzlich durch ein lautes klingeln irritiert werde. ah! klar! ich befinde mich neben der sporthalle meiner alten schule! denke ich kurz..
meiner alten schule?!
ich bleibe stehen, blicke nach hinten. es steht fest, ich befinde mich exakt 17 kilometer von zuhause enfernt. nach wenigen sekunden des stillstandes vermeldet mein körper, sich nicht mehr im optimum zu befinden, ich weiß genau, diese strecke nicht zurücklaufen zu können...
ich stampfe durch unwegsames gelände, klettere wie früher über den zaun der schule und begebe mich zu der haltestelle, stelle unterwegs fest, daß die günstigere variante meiner sportklamotten von four seasons eher wenig taugt, da sie sich nicht sonderlich atmungsaktiv verhalten, ich schwitze quasi nach innen. immerhin haben sich die neuen laufschuhe von puma bewährt...
ich rufe ein taxi, setze mich auf die bordsteinkante, genau dann als es anfängt zu nieseln. mein kopf ist gedankenfrei, ich muß diese auf dem weg liegen gelassen haben, starre bloß dumm durch die gegend in der hoffnung ein ankommendes taxi erblicken zu können. dieses läßt zwanzig minuten auf sich warten...
ergebniss meiner sportlichen aktivitäten geben heute laute von sich - meine beine sind steif wie holzbalken, ich habe schnupfen, selbst das sitzen tut weh...
...aber immerhin, mein kopf ist leer...
...dumm gelaufen.
13:25 Veröffentlicht in Alltag , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (11) | Per Email verschicken
23.10.2006
Teigstück
heute morgen, 09:00h. ich habe bereits m. zur arbeit gebracht und bin hoffnungslos verwirrt meiner weiteren tagesplanung wegen. keine lust auf sport, kein termin zu erledigen, selbst musik nervt mich gewaltig. plötzlich bekomme ich lust auf ein brötchen mit einer dicken scheibe fleischwurst.
ja, ich weiß, üblicherweise esse ich keine wurst und nichts vom schwein, doch ich höre halt auf meinen körper und wenn dieser nunmal die ansage macht "hömma! ich brauche gebäck mit einer fetten scheibe zusammengepresster zutaten", dann folge ich dieser.
das wetter ist mies, mein aussehen unspektakulär. die emerica schuhe, eine schwarze jack wolfskin hose mit seitentaschen, ein schwarzer kapuzenpullover von the north face. keine ahnung warum, aber in der letzten anzuglosen zeit, habe ich es mir auch angewöhnt die casio pro am handgelenk zu tragen, statt den teuren schmuckstücken.
quer durch nieselregen schlendere ich erst zum metzger, wo ich leicht ungläubig angeschaut werde, als ich bloß "eine dickere scheibe fleischwurst" ordere. "haben sie sonst noch wünsche?" wird wiederholt. man mag es nicht für möglich halten, jemand würde bloß eine scheibe wurst kaufen... würde ich diese menschen nicht seit jahren persönlich kennen, könnte ich sicher sein, sie halten mich für eine arme wurst, die sich bloß diese eine scheibe leisten kann...
quer über den verregneten parkplatz steuere ich die bäckerei an, in der wenig betrieb herrscht, bloß eine person vor mir. ich betrachte sie nur kurz, sie ist cirka mitte/ende zwanzig, trägt ein damen-hosenanzug und bestellt sichtlich viel, da die halbe theke bereits mit eingepacken tüten voll ist. bedient wird sie von b., mit der ich als jugendlicher zur schule ging. eine ganz liebe person, die bloß niemals dazu gekommen ist zu studieren, weil sie von einem falschen typen geschwängert und gleich verlassen wurde.
ich schaue mich um, der laden ist erst kürzlich renoviert worden. sieht gut aus, ich starre die hinterleuchteten drucke an den wänden an, halte sie für zu verpixelt, ich hätte sie nie im leben abgenommen, doch ich bin vom fach und gleichzeitig sicher, üblichen konsumenten wird es nie im leben auffallen...
gerade als ich mit der pixelinspizierung fertig bin, höre ich b., die eine zahl ausspricht. prima! bedeutet für mich, die beanzugte tussi mit dem unbeschreiblich hässlichem aber gleichzeitig arrogantem gesicht ist fertig und ich bin dran.
doch sie ist nicht fertig... gerade als b. ihr das wechselgeld übergibt, macht diese die ansage einiges vergessen zu haben...
so glotze ich also weiter durch den laden, obwohl es nichts mehr zu entdecken gibt, nichtmal ein wasser im kühlschrank, bloß zuckerhaltige ekelgetränke. also betrachte ich das vergessliche wesen vor mir genauer. der anzug ist aus einem versandhaus, zudem hängt unten rechts am ärmel eine lose naht. nichts dagegen, kann man übersehen, allerdings habe ich was gegen menschen, die sich in einem solchen aufzug darstellen, als wenn sie weiß gott was wären. kurz frage ich mich, wie sie wohl aussehen würde, wenn man mit einer rasierklinge in feinstarbeit ihre gesichtshaut entfernen würde und muß grinsen.
es vergeht zeit, selbst die geduldige b. verdreht mittlerweile die augen, während ich wütende gedanken habe und die schlange hinter mir mittlerweile bis nach draußen auf den parkplatz ansteht. als sie das vierte mal noch etwas vergessen hat, überlege ich kurz sie durch die mitte mit einer rostigen säge in zwei hälften zu schneiden und zwar nicht als magisches kunststück, sondern eher in der form eines gemetzels...
als sie endlich den laden verläßt, spricht b. "na du! was kann ich für dich tun?" und meine antwort lautet bloß "ein brötchen bitte"...
20:45 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (9) | Per Email verschicken
22.10.2006
Holz 1.0
wissen sie, diese überfälle mit den stöckchen können nerven. können, müßen aber nicht. es liegt an der fragestellung. die ist manchesmal so behindert, daß mir das augenlicht flüchtet... was tun?
ganz einfach, eigenes entwerfen. in enem anfall spontaner samstagsnichtsnutzigkeit haben also die julia und meine bekloppte wenigkeit folgendes zusammengestellt. und dieses eine mal, werfe ich diesen baum auch weiter, einfach an alle, die sich da links in meiner interaktiven behausung befinden. so!
was ist ihre lieblingsmusik beim putzen?
näh! putzen muß erledigt werden und da ich mir keine putzfrau augenblicklich leisten kann, so mache ich es selbst. über mehrere etagen. da geht musik nicht, es ist eher ein lappiges schwitzen...
wenn sie putzen, hören sie dann musik?
nun ja. da ich schwachkopf mir selbst diese zweite frage ausgedacht habe, darf ich mich nicht über meine hilflosigkeit wundern. äh... näh...
wann wurden sie das letzte mal mit halben hähnchen beworfen?
noch nie! gut, das!
wenn sie eine kartoffel wären, welche sorte wäre das?
festkochend. es kann durhaus dauern, bis man mich in rage bringt...
wurden sie je von einem tier angepöbelt?
klar, als zehnjähriger war ich bei verwandten auf dem tiefsten land. die hatten einen hund, vor dem das ganze dorf angst hatte. für mich als kind klang das wie aus heutiger sicht "baskerville". doch ich hatte nie angst vor tieren, also ging ich unbeachtet zu der "bestie" und kuschelte mit ihr, bis ich zehn minuten später von meinen verwandten angestarrt wurde, als ob ich gerade einen werwolf knutschen würde, während dieser mein ohr ableckte.
zwei wochen später hat er sich losgerissen und hat jemanden in den hals gebissen, mußte anschließend eingeschläfert werden...
wie ist der name ihrer zimmerpflanze?
sie haben keine namen, aber wenn (!) würden sie franz heißen...
was ist das riskanteste, das sie je gegessen haben?
wasabi, aufs brot gestrichen und vermengt mit rotem capsicum. erst habe ich gelacht, dann geweint...
sind sie mit wasserschweinen verwandt?
also... wenn das meine eltern hören würden...
gibt es einen richtig schlechten film, den sie trotzdem irgendwie mögen?
viele. wissen sie, wenn man auf horrortrash steht, so ist diese frage nicht wirklich leicht zu beantworten... "angriff der killertomaten" vielleicht...?
ist ihre finanzplanung außerirdisch?
außerirdisch utopisch, ja. vier konten und kein durchblick...
wie lautet ihr schönster fluch?
diese verfickte scheißfrage ist echt fies!
als was werden sie wiedergeboren werden?
weiß nicht genau, allerdings sicher als eine wirbellose kreatur der niederen art...
können sie dialekte nicht sprechen?
dat würd isch nisch behaupten. naa!
haben sie einmal mit einem metzger gekämpft?
yes! gottlob nur verbal... ich ließ dieses tier von mensch mit einer für mich angerichteten tüte wurst stehen und behauptete aufgrund seiner unfreundlichkeit vergessen zu haben, ich sei vegetarier...
haben sie einen nationalpark adoptiert?
würde ich gerne. dann könnte ich wieder mit werwölfen kuscheln...
geben sie belegten brötchen namen?
na klar, "käsebrötchen" zum beispiel
haben sie agressive gedanken, während sie im keller angekettet zum schlafen gezwungen werden?
ich habe bereits agressive gedanken, während ich bloß in meinem kuscheligem bett liege...
können sie dialekte charmant aussprechen?
wat?
wenn sie eine karikatur wären, was wären sie dann?
oh gott! ich bin eine lebende karikatur!
was könnten sie verdrücken, wenn sie hungrig wie ein schwein auf toast wären?
einen ganzen berg kohlrabi, um anschließend furzend zu sterben...
wann haben sie zuletzt einen purzelbaum gemacht?
ich kenne nur baum und furzen. was ist denn bitte das purzeln?
sie bluten stark, was tun sie?
putzen. beweise und dns wegwischen. verschwinden...
"ficken" oder "vögeln"?
ganz klar ficken! vögeln klingt so bescheuert, in etwa so bescheuert wie "pimmel"! werden sie etwa geil, wenn sie "pimmel" aussprechen?
habe ich eine meise?
aber... selbstverständlich!
09:00 Veröffentlicht in Blog , Debil | Permalink | Kommentarstatus (10) | Per Email verschicken
20.10.2006
Viele Menschen befriedigen sich in unregelmäßigen Abständen selbst
heute morgen, 08:00h. ich bin sehr nachdenklich. sitze im arbeitszimmer und denke über das thema nach, was uns - wenn wir ehrlich wären - wohl alle beschäftigt, die liebe.
m. und ich sehen uns donnerstags üblicherweise nicht, so auch gestern. sie trifft ihre freundinen und ich manchmal irgendwelche kumpels, es macht sinn, da wir augenblicklich nur einen wagen besitzen und es keinen sinn machen würde, spät abends zwischen der wohnung und dem haus hin und her zu fahren, zwischen stadt und land.
ich sitze also im arbeitszimmer und denke über die liebe nach. selbstverständlich die körperliche. über die wahre liebe muß ich nicht nachdenken, die spuckt mir mein herz automatisiert vor die füße.
ich mache es mir also in meinem haworth chefsessel bequem und denke so darüber nach, wieviele dumme schlampen wohl auf dieser welt existieren, dem porno angebot nach, welches vor meinen augen auf dem display erscheint und den sachen die sie mit sich machen lassen, als es an der türe klingelt.
hektisch bekleide ich mich wieder und renne zum hauseingang, wo ich von einem mann begrüßt werde, der ein bruder von george clooney sein könnte. er hält in seiner linken hand ein elektrisches gerät, die rechte streckt er mir entgegen, was ich mit meinem onaniewerkzeug entgegne. (hoffentlich liest er das hier nicht...)
der herr ist von der firma, die mir meine wundervolle datenleitung bereitstellt, die allerdings in den letzten wochen nur 40 % ihrer leistung bringt. ich warte bereits seit einer woche auf einen techniker...
das haus ist groß, als erstes inspizieren wir den keller, folgen dann den kabeln nach oben.
techniker: dat kann ja janich funktionieren, durch so ne dose!
ich: (nehme gedanklich den vergleich mit clooney zurück) also, das kabel führt zum fernseher, wie sie vielleicht sehen können? das eigentliche ist in der wand, hinter der tapete, das können sie nicht sehen, höchstens mit röntgenblick...
techniker: jo, dat mäht sinn!
ich: das ist hinter des wand und führt nach oben, zum verstärker...
techniker: dann gucken wia da doch maa...
er ist flink die treppe nach oben unterwegs, ich hinterher. als wir mein arbeitszimmer betreten, wird er empfangen von einem 30 zoll cinema display, auf dem eine blinkende pornoseite angezeigt wird, auf der explizite pornografische inhalte dargestellt werden. ganz üble sogar, obwohl - und das müßen sie mir glauben - zufällige, da ich ja noch keine auswahl treffen konnte, bevor diese billige gentleman-kopie aufgetaucht ist...
die restliche unterhaltung ist spärlich, ich bin sicher, mein nachname wird bei den technikern lachend an die korkwand gepappt, während ich immer noch versuche die röte aus meinem gesicht wegzutrinken.
der schuß ging voll daneben...
21:35 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (14) | Per Email verschicken
19.10.2006
Mischintoxikation unter Beteiligung von Musik
vorgestern abend. m. und ich sind leicht agressiv gelaunt. nicht gegeneinander, bloß gegen alles andere. auf der einen seite kaputt, auf der anderen voll mit pfeffer im arsch, aufgedreht halt. als wir nach der vierten runde des wilden treibens merken, daß uns bereits unsere unteren körperregionen schmerzen zubereiten, beschliessen wir doch noch ein konzert aufzusuchen, in einem club, mit dessen besitzer wir befreundet sind und wo zudem eine band spielt, die ebenfalls mit uns sehr gut bis familiär befreundet ist.
ich empfinde eine selten vorhandene arschloch-gleichgültigkeit, entscheide mich für eine hugo boss jeans, die mittlerweile leicht zerrissen ist, die schwarzen lakai schuhe, ein schwarzes hugo longsleeve und darüber ein weißes t-shirt meiner eigenen kreation, mit der aufschrift "fröhliche amputationen" auf der brust.
m. sieht einfach nur großartig aus, keine frau auf diesem planeten kann so gut darin aussehen, ein kleid über einer hose zu tragen, die marken sind egal, sie ist vom fach, hat das aber schon so oft kombiniert und nie daneben gelegen.
im club ist die hölle los, das konzert hat noch nicht begonnen, hektisch werden wir backstage geführt, wo wir ausweise um den hals gehängt bekommen. o., der sänger und bassist der band und seit cirka 16 jahren ein guter freund von mir, läuft mir als erster über den weg und starrt mich grinsend mit tropanalkoid aufgerissenen augen an, dabei bier schlürfend. voll auf koks und auch noch besoffen. ich kann es ihm irgendwo nicht verübeln, er kann mit diesen dingen umgehen, hat ein haus und einen großartigen job, zudem verdient er mit der band ebenfalls geld. doch erst vor wenigen tagen hat er erfahren, daß er zum zweiten mal die falsche frau geschwängert hat. und nun läuft er amok. gut, so schwanzgesteuert wie er seit jahren agiert, sollte er froh sein, bloß zwei kinder gezeugt zu haben, meiner rechnung nach könnten es hunderte sein...
o.: ad! wie geil, daß du hier bist! die geisteskranken luftballons machen mich noch irre!
ich: hä?
o.: siehst du die nicht?!
ich: (mich umschauend) ähhhh...
o.: (bekommt einen unkontrolierten lachanfall)
wir betreten die umkleide der band.
ich: was ist mit o. los?
r.: der ist voll druff! wir wissen garnicht, ob wir das konzert bringen können...
21:00h, die band betritt die bühne. o. agiert großartig und unheimlich konzentriert. es ist zwar nicht unbedingt schwer, hardcore gebrülle von sich zu geben, doch das publikum reagiert begeistert und schließlich ist es das, was am ende bei einem konzert zählt.
doch nach einer stunde kann er nicht mehr und bricht zusammen, gackert sich dabei kaputt auf dem boden liegend. der pete doherty der deutschen underground-szene.
kaputt aber unglücklich...
nichts ernstes, das publikum wirkt erleichtert als r. die meldung angibt er würde bloß backstage auf einer couch liegen und abwechselnd lachen und davon erzählen, er sei seit 18 stunden auf den beinen. in selben atemzug macht r. die ansage, m. und ich wären anwesend und man könnte mit uns eine kurze zugabe geben...
völlig vor den kopf gestoßen bekomme ich einen bass um den hals geschnallt, als wir auf der bühne stehen tobt das publikum.
wir bringen nur einen song - der einzige, den ich spielen kann - doch die erfahrung ist großartig.
die ist sicher besser als die vom o.
für mich war es koks ohne diesen eingenommen zu haben...
12:45 Veröffentlicht in Alltag , Gehört , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (22) | Per Email verschicken
14.10.2006
Kacken 1.0
gestern abend, keine ahnung wann genau. telefon klingelt. bis ich es finde hört das klingeln selbstverständlich auf, doch das display verrät mir, daß es sich um herrn GP gehandelt hat. ich rufe augenblicklich zurück, doch es geht niemand dran... keine 20 sekunden später...
kurz versuche ich diese situation zu analysieren - wenn mich jemand anruft und nur wenige augenblicke später plötzlich unerreichbar ist, kann es sich womöglich um einen notfall gehandelt haben. kurz sehe ich ihn in meinem geistigen auge mit einer axt im kopf neben seinem schreibtisch liegen... oder umgekehrt, vor jemanden mit einer blutigen axt in der hand stehend... als es wieder klingelt.
ich: wasissn los?
meine mutter: was soll los sein? ich wollte nur kurz fragen wie es dir geht!
ich: bin gerade etwas irritiert, der GP rief an und wenige sekunden später ist er nun unerreichbar...
meine mutter: vielleicht ist er auf der toilette?
ich: wieso ruft er mich an, wenn er aufs klo muß?
als ich mit muttern fertig bin und sie das gewünschte rezept für die leckere zubereitung von flußkrebsen mit teigtaschen erhält, welches meine wenigkeit mal erfunden hat, klingelt es erneut. diesmal ist es der besagte herr.
ich: hömma! wat iss los?
er: mußte kacken!
diese aussage stimmt mich sehr nachdenklich. ich persönlich rufe niemanden an, wenn ich weiß, daß ich dem weißen pony gerade in den hals scheißen möchte. die einzige erklärung die in meinem kopf übrig bleibt, ist die, daß man die ausscheidung von kot mental automatisch mit meiner person assoziiert, es heißt nicht umsonst, die darmwandrezeptoren würden im gehirn das bedürfnis nach ausscheidung stimulieren...
so ein scheiß!
12:00 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (27) | Per Email verschicken
13.10.2006
Speicherarten der Neurowissenschaft
gestern abend. die julia und ich führen teils schwergewichtige, teils völlig alberne gespräche. eines der albernen ist zum schiessen, wir sind uns einig, ganz klar wird dieses am nächsten tag in einem der blogs landen!
heute. mittach. ich sitze hilflos vor einer weißen seite auf dem bildschirm und kann mich nicht erinnern...
verzweifelt schreibe ich ihr eine kurze mail mit der frage, ob sie mir auf die sprünge helfen könnte, was sie bloß mit "das nächste mal schreiben wir mit!" beantworten kann.
dumm, das. ich wette sie hätten dem reflex des lachens völlig neue dimensionen abverlangt...
16:00 Veröffentlicht in Alltag , Blog , Debil , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (5) | Per Email verschicken
12.10.2006
Papier ist aus Holz
ich wurde wieder wie ein hund mit holz beworfen, aber da es sich in dem falle des werfers um unsere reizende heldin handelt, lasse ich selbstverständlich die zunge raushängen und verkneife mir das bellen. doch vorher schneide ich mir noch kurz zwei scheiben vom "knüppelbrot" ab, welches ich vorhin käuflich erworben habe, selbstverständlich bloß wegen des namens...
ein buch, das mein leben verändert hat
keine ahnung ob es mich verändert hat, es wirkte aber zumindest sehr prägnant, weil es mir bewies, daß ich nicht der einzige bin, der sarkastischen mordszenarien humoristisches abgewinnen kann. "american psycho" von bret easton ellis.
bücher, die ich mehr als einmal gelesen habe
das wären zu viele um aufgelistet zu werden, vorallem weil ich die angewohnheit habe ein gutes buch in mehreren sprachen zu lesen. spontan fällt mir gerade eine dreifache lesung von "fuck machine" des großartigen charles bukowski ein.
bücher, die ich auf einer einsamen insel gern bei mir hätte
auf einer einsamen insel würde ich eher wert darauf legen etwas zum essen und trinken zu haben und auf die möglichkeit feuer entfachen zu können. im notfall würde ich selbst eins schreiben. es hätte den vorteil, das es keiner außer mir selbst lesen müßte...
bücher, die mich zum lachen gebracht haben
viele. spontan erinnere ich mich an "the water-method man" ("die wilde geschichte vom wassertrinker") von john irving, wobei ich bei einem kapitel beinahe gebrüllt habe vor lachen, was zum streit mit meiner damaligen partnerin geführt hat, weil sie sich beim fernsehschauen gestört fühlte...
bücher, die mich zum weinen gebracht haben
"microsoft office powerpoint", bereits bei der inhaltsangabe...
ein buch, das hätte geschrieben werden sollen
"wie leite ich ein seminar vor gähnenden volontären, ohne selbst anwesend zu sein" von mir selbst.
ein buch, das nie hätte geschrieben werden sollen
"die bibel"
ein buch, das ich gerade lese
"der arschloch-faktor" von robert sutton. hat keinen besonderen grund...
ein buch, das ich schon immer mal lesen wollte
gibt es nicht, wenn mich etwas interessiert dann kaufe ich es und lese es dann eben.
so, wie immer gilt, ich werfe nicht weiter, oder doch, allerdings nicht namentlich. wer will, der soll. wer nicht, soll es einfach lassen. schönen tag noch!
12:00 Veröffentlicht in Blog , Gelesen | Permalink | Kommentarstatus (9) | Per Email verschicken
10.10.2006
Die Gesamtheit der Lebensäußerungen
vorhin, vergangene nacht, 04:05h. blackmail kracht aus den boxen, die landstraße ist leer, bloß zwei lichter hinter mir, die mir allerdings egal sind, ich habe 347 kilometer hinter mir und nur noch cirka 600 meter bis nach hause, als ich mit blaulicht überholt und auf einen parkplatz am waldrand geführt werde. exakt dort, wo ich üblicherweise joggen gehe...
mein herz rutscht in meine hose, zitternd fummele ich im portemannaie rum, um meine papiere rauszuholen, bin sicher dabei meinen führerschein - zum ersten mal nach unfallfreien (bis auf bagatellen) vierzehn jahren der fahrpraxis - los zu sein. ich war geschätzte 50 km/h zu schnell unterwegs, zudem habe ich in stuttgart etwa eine flasche wein und drei whisky getrunken. wie immer habe ich mir eingebildet, es wäre besser durch die nacht zu fahren, statt tagsüber im stau zu stehen...
die beiden polizisten steigen aus, der auf meiner seite ist sicher 2,10 m. groß, der andere hat eine glatze und sieht aus wie bruce willis, leuchtet penetrant mit der taschenlampe in mein gesicht. kurz überlege ich die sonnenbrille aufzusetzen, doch das wäre mit sicherheit die falsche strategie...
ich öffne das fenster, reiche dem riesen meine papiere.
er: ihnen ist das klar, daß sie viel zu schnell gefahren sind?
ich: äh, ja, die schnellstraße wurde aber erst vor zwei monaten abgeschafft und da ich selten hier lang fahre, habe ich mich noch nicht daran gewöhnt...
er geht wortlos, ich brülle den bruce an, er solle aufhören mir ins gesicht zu leuchten!
plötzlich kommt der riese grinsend wieder.
er: sie sind der herr ad?
ich: steht so in meinem personalausweis, oder?
er: sie sind der ex-freund meiner ex-frau!
ich: (völlig irritiert) wer soll das sein?
er: die h. aus f., sie hat mir von ihnen erzählt!
ich: (völlig überfordert) äh...?
er: (meine papiere entgegenstreckend) schön sie mal getroffen zu haben und fahren sie in zukunft etwas langsamer! (meine alkohol/fishermans/nikotin-fahne gänzlich ignorierend...)
ich: (apokalyptisch irritiert) danke... äh...
als die beiden wegfahren, steige ich aus dem wagen und zünde mir eine zigarette an. es ist kalt und herbstlich, ich ziterre und verschlage die arme. h. aus f. war mit abstand die schlimmste weibliche geschichte meines lebens, diese katastrophe dauerte bloß knappe fünf wochen, in denen wir uns vielleicht zehn tage gesehen haben, doch diese frau brachte das kunststück fertig, mich beinahe an den rand des wahnsinns zu treiben, in nur so kurzer zeit.
seinerzeit arbeitete ich in der untenehmenskommunikation einer großen firma. diese frau sah gut aus, das war es aber schon. sonst hatte sie bloß eine meise vorzuweisen. die rief mich tatsächlich zehn mal (!) am tag im büro an, um zu fragen wie es mir geht, während ich dreisprachig versuchte meine arbeit zu erledigen. selbstverständlich nicht auf meinem privathandy, sondern über die firmenzentrale, bis mich beim neunten mal die süße j. vom emfang frug "ad, hat die frau einen knall?", was ich nur mit "ja!" beantworten konnte. als ich beim zehnten anruf etwas rupiger wurde und darum bat, nicht weiter bei konzentrierter arbeit gestört zu werden, fand sie ihre bestätigung und sagte trumphierend "ich wußte es doch, daß ich dir auf die nerven gehe!". in diesem moment hätte es mich beinahe explodieren lassen...
am letzten tag unserer merkwürdigen beziehung, habe ich sie zum essen eingeladen, in ein feines italienisches restaurant. während ich begeistert meine nudeln mit gorgonzola testete und mein kopf damit beschäftigt war, die wunderbare gewürzmischung zu erforschen, fing h. aus f. plötzlich an zu heulen, weil ihr vater sie als baby verlassen hat. eine frau, drei jahre älter als ich es bin...
ich weiß, ich habe mich wie ein arschloch verhalten, doch ich stand auf, legte einen hunderter auf den tisch und ging. psychische müllkippen machen mich nicht gerade geil, zudem hat das am anfang einer beziehung nichts zu suchen, den anderen mit mentalschrott vor fremden personen zu begraben.
es folgten zwei drohbriefe und cirka 50 sms, abwechselnd freundlich, dann bettelnd, manchmal wieder agressiv.
es ist sechs jahre her. ich habe nie reagiert, bis heute nicht einmal an diese frau gedacht. bis heute...
keine ahnung was für ein fazit ich ziehen soll. der polizist und ihr ex-mann hat den fehler nicht so schnell bei der frau entdeckt wie ich? nö, besser ist nicht betrunken zu schnell autofahren...
14:13 Veröffentlicht in Alltag , Kopflastig , Vergangenes | Permalink | Kommentarstatus (6) | Per Email verschicken
09.10.2006
Mord?
voll krass eine störung der degistion erlitten. bloß weil eine gewisse m. ein küchengerät aus dem sonderangebot mitgebracht hat, zwecks coctailzubereitung. keine ahnung was sie alles reingeschmissen hat, bloß war unter den zutaten eine musaceaefrucht dazwischen, auf die ich äußerst allergisch reagiere. nun ist montag und theoretisch hätte ich agenblicklich in stuttgart sein müßen, doch dem ist nicht so. ich liege hier rum und versuche mich darauf zu konzentrieren, nicht die juckenden stellen zu kratzen, während ich brechen muß. mein astralkörper hat eine macke, er mag früchte halt nicht, weswegen ich auch grundsätzlich gemüse kaue.
klar, es gibt kaum drinks, die aus gemüse bestehen, aber wenn frau mehrere jahre mit mir zusammenlebt, sollte frau wissen, daß ich bananengewächse nicht vertrage! außer - frau möchte mich töten...
09:55 Veröffentlicht in Alltag , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (12) | Per Email verschicken
08.10.2006
Samstag (II)
unsere genesungsmöglichkeit am samstag dauert nicht lange an, gegen 11:00h klingelt das telefon und es meldet sich f. an, einer meiner besten und ältesten freunde. er befindet sich nur zwei straßen weiter beim j. und bleibt über nacht, droht uns zu töten, wenn wir den tag nicht mit ihm verbringen. gut, würde ich ihm auch androhen, wenn ich bei ihm in baden-württemberg wäre, selbst unsere eltern nennen uns "brüderchen", wobei dieser niedliche ausdruck leicht unpassend bei ihm ist, bei einer körperhöhe von 203 zentimetern...
trotz bohrender kopfschmerzen freuen wir uns, wir sehen uns selten genug, üblicherweise nur zu weihnachten, was sehr schade ist. f. ist besitzer einer mittelständischen firma und befindet sich permanent in rotation. die wenige freizeit verbringt er mit seiner bezaubernden partnerin und dem gemeinsamen kleinen sohn. selbstverständlich. wir haben kein kind und kriegen es trotzdem nicht gebacken die beiden mal zu besuchen, selbst das neue haus, welches sie seit 1,5 jahren besitzen haben wir noch nicht gesehen, das schlechte gewissen verschlimmert bloß meine kopfschmerzen.
ich bin sehr einfallslos was kleidung angeht, schnappe mir die hellblaue armani classic-jeans, ein schwarzes hugo longsleeve und ein paar schwarze skateschuhe von emerica, m. kleidet sich ähnlich unspektakulär, mit dem kleinen unterschied, daß sie selbst nach einer kaputten nacht grundsätzlich gut aussieht, während meine augenringe in platin gegossen wohl unerschwinglich sein dürften, weswegen ich auch trotz bewölkung die sonnenbrille dazu trage.
wir schlendern durch die volle innenstadt, treffen f. am marktplatz, j. ist ebenfalls anwesend. er ist ein guter alter kumpel, den wir merkwürdigerweise nie treffen, außer in begleitung von f., doch für eine genauere analyse fehlt es mir an mentaler kraft. es wird durcheinander geredet, wir erfahren, daß h. - die frau vom j. - schwanger ist, ein paar andere bekannte geheiratet haben und noch etliche weitere dinge. zu viel geballte information schießt durch mein gehirn, ich stelle mich an den gemüsestand und frage die verkäuferin ob sie so freundlich wäre mir eine kohlrabi zu schälen und in scheiben zu schneiden, was sie auch sofort beherzigt, sie kennt mich schon. ja, während andere sich ein eis beim stadtbummel holen, kaue ich eine kohlrabi. so sehr ich früher dafür ausgelacht wurde, so normal wird das heute toleriert, nicht nur das, mehr als die hälfte des gemüseknolllens verfüttere ich an m., f. und j....
als erstes gehen wir essen, in unserem lieblingsrestaurant, ergatern sogar unseren lieblingstisch. kaum hingesetzt kommt der besitzer und fragt mich, ob ich ihm wohl neue speisekarten entwerfen könnte, was ich mit "natürlich" beantworte, eine prima sache, essen und getränke gehen mal wieder aufs haus.
wir schlürfen je ein bier, f. ist sichtlich in partystimmung, sagt zu mir "ich solle mich fallen lassen", ich weiß, dieser tag wird nicht gesund enden. es kommt noch schlimmer, sein handy klingelt und s. ist dran, der er gleich unsere position im raum und unsere koordinaten durchgibt und sie vermeldet, daß sie uns in weniger als zehn minuten aufsuchen wird. meine m. reagiert leicht bis heftig allergisch auf s. ich hatte mal was mit ihr, es ist eine geschichte, die in die geschichte einging. es war vor zehn jahren, als wir eine überdimensionale grillparty gefeiert haben, irgendwie ist es nachts passiert, daß wir unter einfluß von alkohol im zelt überenander herfielen und sie nicht gerade die leiseste person beim sex war und schließlich über den ganzen zeltplatz schrie "spritz mir ins gesicht, spritz mir ins gesicht!!!", wobei in allen anderen zelten die lichter angingen und gelächter stattfand. selbstverständlich mußte irgendwann es jemand belustigt meiner m. mitteilen...
damals kannte ich m. noch garnicht, verstehe also das problem nicht, zudem kenne ich s. seit wir kinder waren und es war nur eine einmalige sache. anders gesehen würde ich auf ein abenteuer von m. wohl auch allergisch reagieren. mit einem spontanen genickbruch...
ich lege meine hand auf ihr bein unterm tisch und flüstere ihr ins ohr, daß sie sich "fallen lassen soll". ich weiß, es ist abgedroschen, doch anderes fällt mir nicht ein. doch sie bleibt locker, unterhält sich sogar angeregt mit s. länger. ich glaube, es ist ein weibliches spielchen - m. weiß, ich würde ihr nicht fremdgehen und s. somit keine konkurrenz darstellt, doch s. könnte sich fragen wie es wohl wäre. mir ist diese thematik zu kompliziert, so lasse ich mir von f. seine jahresbilanz erzählen und staune. als er erwähnt, wir beiden sollten in den süden ziehen, er hätte arbeit und haus für uns parat, ist mein abend gelaufen, konzentration dahin. wenn ich einmal anfange über etwas ernsthaftes nachzudenken, ist alles restliche um mich rum bloß kulisse.
gegen 19:30h verlassen wir die lokalität, ich bin sicher es werden die teuersten speisekarten, die der besitzer je bestellen mußte - fünf steaks auf salatinsel, drei nachtische, fünfzehn große biere, sechs bushmills, fünf jägermeister, drei martini, zwei vodka, eine zigarre. für den satz seiner neuen speisekarte habe ich vorhin 25 minuten gebraucht...
f. zieht es ins kino, wie immer, doch ist diesmal sein vorschlag akzeptabel, er möchte nämlich "crank" sehen, den ich mir ebenfalls antun wollte. ich erinnere mich an einmal, als ich vor lauter gruppenzwang mit ihn in "der schuh des manitou" gelandet bin und mehrere mordgedanken meinem freundeskreis gegenüber durchstehen mußte. ich hasse klamauk! schwuchteligen sowieso! ich habe beinahe geweint. vor ärger...
s. geht nicht mit, sie hat ein date, was eher normal für nymphomaninen ist, ständig ein neuer typ. wäre diese frau nicht eine liebenswerte person, die seit cirka 18 jahren zu meinen besten freunden gehört und dabei nicht so sturr, würde ich ihr mit schweren stiefeln erst hundertmal in den arsch treten. so ist es aber ihre sache, nicht meine. es bleibt ein erneutes kopfschütteln f. und meinerseits...
j. geht ebenfalls, seine h. hat bereits mehrmals angerufen. ich mag h. sehr, sie ist eine sehr liebe person, doch ebenso kuschelbedürftig, ihr j. darf nicht alleine lange raus, schon garnicht wenn sie schwanger ist. womöglich ist das die ursache dafür, daß ich j. so selten treffe, obwohl deren wohnung nur 300 meter von unserer entfernt ist. die beiden hocken halt am liebsten mit einer tüte chips vor dem fernseher...
doch die mischung aus drei personen kann kaum schöner sein, ich merke die entspannung bei m., die lockerheit bei f. und meine persönliche ruhe. das ändert sich allerdings nach dem film. ich bin angetrunken und aufgedreht, passend dazu betreten wir die rock-disco zu pulsierenden klängen von placebo, ich bin wie auf koks, der erregierte schwanz des universums, der meister aller killer, einfach nur eine geile sau.
wir stellen uns an die bar, wo die übrigen personen unseres alters durchhängen, während die jüngere generation auf der tanzfläche tobt. ein paar der leute kenne ich, unter anderem den n., der auch gleich nach dem wohlbefinden fragt. er ist eine dieser personen, die jetzt mitten in den dreißgern zu oft und zu vieles vergangenes hinterfragen. er sieht gut aus, ist immer noch ein frauenmagnet, doch er war ein vielversprechender sänger, bevor er bwl studiert hat und zu viele jahre unter dem pantoffel einer falschen frau gesteckt hat. nun ist er zwar prokurist in einem großen unternehmen, doch ich weiß, er trauert seinen leidenschaften hinterher. tatsächlich könnte ich mir ihn persönlich ebenfalls besser als rockstar vorstellen, als im anzug aktenordner wälzend...
m. schlürft diverse vodka, f. und ich whisky - es gibt tatsächlich bushmills - als drei männchen m. anbaggern. der vordere mit der sichtbaren eigeninitiative ist so ein kleiner möchtegern yuppie, vielleicht in meinem alter, und hat den pullover über dem hemd hängen. ich hasse das. die anderen beiden grinsen dumm durch die gegend und machen beinahe den eindruck die bodyguards des deppen zu sein, wobei es ihnen dafür allerdings an muskeln fehlt.
m. ist sichbar genervt, zwinkert mir zu, ich begebe mich zu dem typchen, der geschätzten kopf kleiner ist als ich:
ich: hömma! hör auf zu nerven!
er: wat willstu? ich unterhalte mich mit der lady!
ich: tust du nicht, du belästigst sie bloß...
er: was geht dich das überhaupt an?!
ich: sehr viel, es ist nämlich die lady, die zu mir gehört, außerdem gehen mir schwachköpfe grundsätzlich auf die nerven...
er: hastu mich schwachkopf genannt?
ich: yip! aber ich kenne noch viel schlimmere wörter...
m. dreht sich um sagt: ja, das tut er und die wären jetzt angebracht!
er (baut sich mit seinem nicht vorhandenem "body" vor mir auf): ey! beleidige mich du arsch!
ich: ich habe keine lust auf beleidigungen, das ist langweilig, ich habe viel mehr einen plan - wenn du nicht gleich abziehst, werde ich so heftigst deine genitalien zertreten, daß sex für dich für immer ein unbekanntes fremdwort bleiben wird, bei deinen beiden kumpanen dachte ich daran einfach nur deren zähne auszutreten ("crank" wirkt...)...
die beiden gehen ein schritt zurück, m. sagt "der macht das, zudem kennen wir den türsteher, es wird keine zeugen geben..." (meine süße!), im hintergrund höre ich f. und seinen lachanfall.
die drei ziehen von danen, der türsteher kommt und fragt mich was los sei. ich brauche bloß "m. wurde belästigt" zu sagen und schon fliegen die deppen inklusive hausverbot raus. wir lachen noch lange darüber, bis cirka 06:00h, als der laden schließt.
f. schläft auf der couch im wohnzimmer, am nächsten morgen bringen wir ihn leicht bis mittelschwer zerstört zu seinem cl, mit dem er davon rast und nur 2,5 stunden später anruft, mit der meldung gut angekommen zu sein. guter schnitt für 350 kilometer.
wir sortieren uns langsam. um nicht in stagnation nach dem suff zu verfallen laden wir freunde zum essen ein. es gibt rindersteaks mit selbstgemachter kräuterbutter, baguette und eine kiste wein. doch das ist zu unspektakulär um daraus einen dritten teil zu machen. ich habe jedenfalls drei tage gebraucht, um ohne kopfschmerzen auf die beine zu kommen...
ende
09:50 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (11) | Per Email verschicken
04.10.2006
Freitag (I)
freitag, 19:00h, telefon klingelt. es ist c., gerade zurück aus bolivien, wo er zwei monate verweilte, um das scheitern einer zwei-monatigen beziehung zu verarbeiten (oh man, würde ich für jede dummgelaufene beziehung aus meinem leben mir die selbe auszeit nehmen, wie sie dauerte, würde ich erst in vielen jahren wiederkommen...). er lädt ein dias zu schauen und anschließend ein paar lokalitäten aufzusuchen, zwecks verneblung. ich stimme zu, mit der voraussetzung, daß seine eltern nicht ebenfalls eingeladen sind. ich erinnere mich noch zu frisch daran, als seine mutter (doktorin der naturwissenschaften) geschlagene drei stunden einen biologischen fachvortrag hielt, wegen einem foto eines käfers, den c. eigentlich nur fotografiert hatte, weil er sich in seinem schuh befand...
ich informiere m., komme gegen 21:00h beim c. an, sie folgt 20 minuten später in begleitung einer freundin, die c. "sehr interessant" findet. sie heißt r. und hat etwas anziehend-versautes an sich, ein lebendes pin-up mit erfrischend frecher art. leider habe ich bei c. immer ein schlechtes gefühl, was frauen angeht, seine einzige funktionierende beziehung führte er im alter von 15, bis es nach 5 jahren pubertäterer knutscherei vorbei war. nun ist er 31 und hat seit dem bloß abenteuer gehabt, die eher turbulent waren, als schön. verstehen mag ich das nicht, er sieht gut aus, ist sportlich, braungebrant, nicht gerade arm und zudem sehr intelligent, bloß irgendwie verschroben. wenn sie ihm als fremder begegnen würden, hielten sie ihn innerhalb von sekunden für eine arroganzbestie, obwohl er gerade das einzige männliche wesen auf diesem planeten ist, mit dem ich gespräche bei kerzenlicht über gefühle führen kann...
die beiden verstehen sich gut, die bilder sind - milde ausgedrückt - langweilig. m. und ich waren bereits oft in südamerika, es ist für uns nichts neues, zudem hat er bloß bäume abgelichtet. super. keine lustigen viecher, keine interessanten menschen. bloß bäume. ein grüner albtraum...
nach dem vierten bier und 200 dias, mache ich gähnend den vorschlag an die frische luft zu gehen, r. und c. schauen sich mittlerweile verliebt in die augen, m. und ich sind etwas fertig von der woche, freuen uns aber über eine mögliche (und verfickt nochmal hoffentlich!) erfolgreiche verkuplung zwei merkwürdiger individuuen. die liebe ist eine seltsame autobahn.
23:30h, wir sitzen in einem ableger einer berühmten amerikanischen bar. m. und r. erfreuen sich an den unmöglichsten drinks mit schirmchen, c. und meine wenigkeit schlürfen biere und gute alte irische whisky. als die frauen - selbstverständlich zu zweit - auf der toilette verschwinden, frage ich c. nach seinem wohlbefinden, was er mit "großartig" beantwortet und sich dafür bedankt, das wir r. angeschleppt haben. naja, wir werden sehen...
gegen 01:30h verabschieden wir uns. r. und c. nehmen händchenhaltend ein taxi, wir gehen zu fuß, da unsere stadtwohnung nur einen kilometer entfernt ist. dort versuchen wir noch sex zu haben und schlafen dabei ein. am nächsten morgen erwache ich nackt neben meiner nackten liebsten, eine decke gibt es nicht und meine hand steckt immer noch dort, wo ich sie wohl vorhin hingesteckt habe. ist mir jetzt noch peinlich...
was folgt, sind kopfschmerzen. hätte ich es an dem morgen geahnt, was in den nächsten zwei tagen folgen würde, hätte ich darauf bestanden zu verreisen.
samstag (II) folgt..
21:30 Veröffentlicht in Alltag , Debil , Kopflastig | Permalink | Kommentarstatus (4) | Per Email verschicken
Intermord AG (VIII)
Intermord AG (VIII)
fortsetzung folgt...
13:46 Veröffentlicht in Fortsetzungsgeschichte | Permalink | Kommentarstatus (3) | Per Email verschicken
02.10.2006
Neues von der Front der Selbstzerstörung
als erstes cineastisches. "crank" - nicht fragen, schauen. ein film wie ein schlag in die fresse. mehr fällt mir dazu nicht ein. gut, ich mag jason statham, er hat die seltene gabe, selbst minderwertige rollen aus durchschnittlichen drehbüchern ("the transporter") in sehenswertes umzusetzen. sonst bleibt wenig zu sagen. epinephrin pur, allerdings im orignalton. die deutsche synchro mag ich mir kaum antun. sollten sie drogenabhängig sein, ziehen sie sich vorher eine nase koks rein, ich bin sicher, sie werden im anschluß mit bloßen händen ihren wohnort zerlegen.
sonstiges folgt, ich benötige regeneration nach drei durchfeierten tagen. dabei sind sicher einige gehirnzellen zu bruch gegangen, zudem gab es eine lustige beinahe-schlägerei, mit idioten, die meinten ausgerechnet die partnerin meiner wenigkeit plump angbaggern zu müßen, während ich bereits im zustand unendlicher schmerzlosigkeit war. aber dazu später mehr.
jetzt gehe ich erstmal ein paar brocken spucken...
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